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Poke-Bowl: So machen Sie die Fisch-Bowl aus Hawaii selber

Women’s Health-Logo Women’s Health 07.03.2018
Poke-Bowls sind lecker und gesund © zarzamora / Shutterstock.com Poke-Bowls sind lecker und gesund

Wer Sushi mag, wird Poke-Bowls lieben: Mittlerweile gibt es sogar Poke-Restaurants, die ausschließlich die leckeren Salate mit (rohem) Fisch anbieten. Aber man kann sie auch ganz easy selber machen

Hawaii ist mittlerweile nicht nur für seine weißen Strände und den Hula Tanz bekannt, sondern auch für den landestypischen Fischsalat Poke (gesprochen POH-kay). Überall schießen jetzt Poke-Restaurants aus dem Boden, dabei ist es gar nicht so schwer, Poke-Bowls zu Hause selber zu machen. Wie? Das verraten wir Ihnen hier.

In diesem Artikel:

  • Was sind Poke-Bowls?
  • Welche Zutaten gehören hinein?
  • Wie gesund ist der Fischsalat?
  • So machen Sie die Trend-Bowl selber
  • Unsere Rezepte für Poke-Bowls
  • Fazit: Wir lieben Poke!

Was sind Poke-Bowls?

Ursprünglich stammt der Fischsalat aus Hawaii, wo es traditionell auch "Ahi Poke" genannt wird. "Ahi" heißt übersetzt Thunfisch und "Poke" so viel wie "in Stücke geschnitten"

Damit trifft es der traditionelle Name auf den Punkt: Roher Fisch ist nämlich Hauptzutat einer Poke-Bowl. Der wird meist mit Sojasauce, Öl und verschiedenen Gewürzen mariniert. Es muss jedoch nicht unbedingt Thunfisch sein. Genauso gut funktioniert es mit Lachs oder anderen Meerestieren, wie Shrimps oder Muscheln. Einzige Voraussetzung: sie bleiben roh.

Welche Zutaten gehören in eine Poke-Bowl?

Grundlage der Bowl ist Reis, der als "Bett" für alle weiteren Zutaten dient. Darauf dürfen es sich neben dem rohen Fisch, diverse Toppings nach Wahl bequem machen.

Traditionell hawaiianisch sind Avocado, Frischkäse, Algen, eingelegter Ingwer, Frühlingszwiebeln, Sesam, gebratene Schalotten, knuspriger Knoblauch und Koriander. Heimisches Gemüse und Rohkost passen jedoch genauso gut dazu. Ihrer Freiheit sind bei der Kombination keine Grenzen gesetzt.

Für die Würze sorgt eine Marinade, in der der rohe Fisch eingelegt wird. Dafür wird japanische Sojasauce mit Sesamöl und diversen Gewürzen, wie Ingwer angerührt. Für etwas Schärfe sorgen Tabasco oder Chili-Soßen.

So gesund sind Poke-Bowls

Poke-Bowls wickeln uns nicht nur optisch und geschmacklich um den Finger, sondern punkten auch mit ihren inneren Werten. Der rohe Fisch ist nämlich sowohl eine gute Eiweißquelle, als auch reich an wertvollem Omega 3.

1. Gesunde Fette: Thunfisch und Lachs liefern besonders große Mengen der essentiellen Fettsäure. Da sie lebenswichtig ist und vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann, müssen Sie über die Nahrung täglich für Nachschub sorgen.

2. Viel Eiweiß: Auch Eiweiß steckt reichlich im Fisch – und das wird nicht nur für den Muskelaufbau benötigt. Aminosäuren, aus denen Eiweiß besteht, sind am gesamten Energiestoffwechsel, der Verdauung, dem Immunsystem sowie der Bildung von Enzymen und Hormonen essentiell beteiligt.

3. Sattmacher Reis: Der Reis liefert dank der Kohlenhydrate vor allem schnelle Energie. Gesünder als weißer Reis ist die braune Vollkornvariante. Dieser ist nährstoffreicher, hat mehr Ballaststoffe und pflanzliche Proteine.

4. Vitaminreiche Toppings: Obendrauf sorgen die Toppings für den Extra Kick. Sesam, Algen, Avocado und sonstiges Gemüse stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Was für ein krönender Abschluss.

Achtung: Statt der Marinade aus Sojasauce wird manchmal eine Mayonnaise verwendet. Auf die können Sie jedoch getrost verzichten. Ohne (die extra Kalorien) kommt der Geschmack des Fisches viel besser zur Geltung.

So machen sie Poke-Bowls selber

Genug geschwärmt, jetzt geht es ans Eingemachte. Mit unseren Rezepten werden auch Sie zur Poke-Bowl Queen. Das Allerwichtigste ist der Fisch. Den sollten Sie ganz frisch in Sashimi-Qualität kaufen. An der Fischtheke sagen Sie am besten dazu, dass Sie ihn roh zubereiten wollen.

Um sich Arbeit zu ersparen, können Sie sich die Haut vom Fisch gleich entfernen lassen. Alles andere gibt es im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder im Asia-Laden.

Unsere Rezepte für Poke-Bowls

Poke-Restaurants boomen

Wer selber nicht gerne in der Küche steht und trotzdem eine gesunde Poke-Bowl probieren möchte, für den gibt es mittlerweile genug Adressen. In Großstädten wie Berlin (zum Beispiel ma'loa), München (zum Beispiel Aloha Poke) oder Hamburg (zum Beispiel Kailua Poke) sprießen Läden, die sich auf den Food-Trend spezialisiert haben, geradezu aus dem Boden. Meist funktioniert es nach dem Baukasten Prinzip: Sie wählen Fischsorte, Toppings und Sauce und stellen so Ihre Bowl individuell zusammen.

Darum lieben wir hawaiianische Poke-Bowls

Die hawaiianische Bowl hat unser Herz im Flug erobert. Und das nicht nur, weil sie gerade überall gehypt wird. Diese kleine Schüssel ist randvoll mit Zutaten, die richtig gesund sind, aber vor allem unglaublich gut schmecken. Davon darf es ruhig mehr sein. Auch für alle selfmade Fans, ein Trend, mit dem Sie es aufnehmen können.

Da bleibt uns nur noch zu sagen: Aloha Ahi Poke!

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