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Warum wir jetzt gekeimte Haferflocken essen

Freundin-Logo Freundin vor 6 Tagen freundin Redaktion

Dass Haferflocken insgeheim ein Superfood sind, wissen wir alle. Es geht aber noch gesünder: Aus diesen Gründen essen wir jetzt gekeimte Haferflocken

Schüssel Haferflocken ISTOCKPHOTO © ISTOCKPHOTO Schüssel Haferflocken ISTOCKPHOTO

Die beste Nachricht vorweg: Gekeimte Haferflocken können ganz einfach Zuhause hergestellt werden. Denn alles, was einen Keimprozess in Gang setzt sind Luft, Wasser und Licht. So einfach geht es: Einige Esslöffel handelsübliche Haferflocken und zimmerwarmes Wasser in ein sogenanntes Keimglas geben. Die Haferflocken in dem Wasser etwas schwenken und die überschüssige Flüssigkeit durch das im Glas integrierte Sieb ausgießen. Das Glas muss dann für zwei Tage an einem hellen Ort gelagert werden. In der Zeit müssen die Haferflocken dreimal täglich gespült werden. Durch den Keimprozess erhält das Getreide zusätzliche Nährstoffe. Aber nicht nur das: Das sind fünf Gründe, wieso wir jetzt gekeimte Haferflocken essen: 

1. Bessere Verdaulichkeit

Spezielle Enzyme, die während des Keimprozesses entstehen, sorgen dafür, dass gekeimte Haferflocken besser als herkömmliche Haferflocken zu verdauen sind. 

2. Bessere Aufnahme von Mineralstoffen

Haferflocken enthalten – wie die meisten Vollkorngetreidearten – einen hohen Anteil an Phytinsäure. Sie kann als Bodyguard von Mineralstoffen verstanden werden: Durch sie können nämlich Mineralstoffe wie Zink, Magnesium, Calcium oder Eisen nur sehr schwer von unserem Körper aufgenommen werden. Je nach Keimdauer wird die Phytinsäure zwischen 30 und 40 Prozent abgebaut. Gekeimte Haferflocken weisen deswegen einen niedrigeren Wert von Phytinsäure auf, was im Umkehrschluss heißt, dass wichtige Mineralstoffe leichter aufgenommen werden können. 

3. Höherer Gehalt an Mineralstoffen 

Während des Keimprozesses wird nicht nur die Phytinsäure abgebaut, sondern der Mineralgehalt der sowieso schon mineralstoffreichen Haferflocken hochgeschraubt: Abhängig von Sorte und Keimdauer erhöht sich der Mineralstoffgehalt um über 60 Prozent. 

4. Schönheit von Innen

Linolsäure kennt man aus dem ein oder anderen Beauty-Produkt. Zurecht: Sie gilt als wahrer Feuchtigkeitsbooster für die Haut. Wenn Sie mit trockener und schuppiger Haut zu kämpfen haben, könnte es also sein, dass Sie an einem Linolsäuremangel leiden. Und hier kommen die gekeimten Haferflocken ins Spiel: Gekeimter Hafer hat im Vergleich zu anderen Getreidesorten den höchsten Fettanteil, in welchem 2,5 Prozent Linolsäure enthalten sind. Probieren Sie also statt einer neuen teuren Feuchtigkeitscreme gekeimte Haferflocken in Ihren Ernährungsplan einzubauen! 

5. Proteinquelle für pflanzliches Eiweiß 

Sie achten auf proteinreiche Ernährung und können Eier, Lachs und Proteinshakes nicht mehr sehen? Steigen Sie auf pflanzliches Eiweiß um: Schon im ungekeimten Zustand weisen Haferflocken einen beachtlichen Eiweißgehalt auf. Während des Keimprozesses wird die Zusammensetzung der Proteine geändert, sodass neue, wertvolle Eiweißbausteine wie die Aminosäure Lysin oder Tyrosin entstehen. 

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