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Entrümpeln: Weshalb wir alle viel öfter einmal ausmisten sollten

Swyrl.tv-Logo Swyrl.tv 14.02.2018 Madlen Schäfer

"Das wahre Leben beginnt nach dem Aufräumen", meint die Japanerin Marie Kondo. Tatsächlich kann das Wegwerfen von Dingen, die wir sowieso nicht mehr brauchen, eine richtige Befreiung für die Seele sein. 

"Das wahre Leben beginnt nach dem Aufräumen", meint die Japanerin Marie Kondo.

"Das wahre Leben beginnt nach dem Aufräumen", meint die Japanerin Marie Kondo.
© pexels
 Rund 10.000 Dinge soll der Durchschnittseuropäer besitzen. Die meisten davon brauchen wir aber gar nicht. Nicht erst seit dem weltweiten Bestseller "Magic Cleaning" von Marie Kondo schwören Menschen weltweit auf gründliches Ausmisten. Denn dabei geht es um mehr, als einfach nur die eigenen vier Wände zu entrümpeln. Unsere Wohnung und Dinge, die wir besitzen, können ein Spiegelbild unseres Lebens sein. Vielleicht also Zeit, das eigene Leben einem Frühjahrsputz zu unterziehen.

Die Seele wird aufgeräumt

Die Gegenstände in unserer Wohnung liegen nicht einfach nur rum, sie haben eine Bedeutung. Beim Aufräumen beschäftigen wir uns genau damit und entscheiden, was wir weiterhin in unserem Leben haben wollen und was nicht. Wer Altlasten entsorgt, wird merken, wie befreiend dies für die Seele sein kann. Wir haben nicht nur wieder Platz für neue Dinge in unserer Wohnung, sondern schaffen auch Platz für Neues in unserem Leben.

Wir lernen Entscheidungen zu treffen

Soll ich den Chef um mehr Geld bitten? Bin ich schon bereit für ein Kind? Solche oder andere Fragen stellen sich viele Menschen und tun sich schwer dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. Im Kleinen können wir durch das Ausmisten lernen, Entscheidungen leichter zu fällen. Denn auch beim Aufräumen müssen wir entscheiden: Soll das weg? Werde ich diesen Gegenstand noch einmal brauchen? Eine gute Übung also für durchaus bedeutendere Lebensentscheidungen.

Harmonie mit der Umgebung

Die alte chinesische Lehre Feng Shui befasst sich mit der Wohngestaltung des Menschen und soll zur Harmonie führen, der Mensch dadurch in Einklang mit seiner Umgebung kommen. Die "Queen of less" Karen Kingston schrieb darüber das Buch "Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags". Wer sich von überflüssigen Gegenständen aus der Wohnung verabschiedet, werde dadurch Energie gewinnen, so Kingston. Diese neu gewonnene Energie helfe uns dabei, freier zu werden und uns besser auf die Gegenwart zu konzentrieren.

Ordnung ist das halbe Leben

Auch ohne psychologischen Effekt hilft uns Ordnung in unserem Alltag. Denn wer genau weiß, wo sich bestimmte Sachen wie Unterlagen befinden, braucht keine Ewigkeit, um diese zu suchen. Das spart Unmengen an Zeit und Ärger.

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