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Macht das Starren aufs Handy wirklich deine Augen kaputt?

M.Select.-Logo M.Select. vor 5 Tagen Edgar Kantig
Stimmt es wirklich, dass wir durchs Starren aufs Handy kurzsichtig werden? © iStock / Jason YU Samohin Stimmt es wirklich, dass wir durchs Starren aufs Handy kurzsichtig werden?

Schnell noch eine Message beantworten, eine Mail schreiben oder einen Artikel lesen? Digitale Geräte sind unsere ständigen Begleiter. Aber wie schädlich sind sie wirklich?

"Das Handy macht die Augen kaputt!". Diesen Spruch hat wohl jeder schon mal von Mama oder Papa gehört. Doof nur, wenn die Eltern am Ende doch Recht behalten. Das Kuratorium Gutes Sehen e.V. hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie genau das belegen.

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Digitale Geräte sind kaum mehr wegzudenken aus unserem Alltag. Morgens erst mal die Nachrichten checken, in der U-Bahn Musik hören und dabei durch Instagram scrollen. Im Büro schmeißen wir den Computer an. Zwangsweise müssen wir den dann auch acht Stunden lang anschauen. Außer wir machen eine kurze Handy-Pause.

In der Freizeit gehören Handy, Tablet und Co. sowieso schon zum Tagesprogramm. Auf der Webseite des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. heißt es außerdem: "Vier von fünf Deutschen ab 14 Jahren nutzen ein Smartphone."

Aber was bedeutet das für unsere Augen? Die meisten werden wohl erst mal nichts merken. Andere stellen vielleicht fest, dass ihre Augen anfangen zu jucken oder Rötungen aufweisen. Den Augen fehlt die Abwechslung, die sie eigentlich gewöhnt sind. So schlussfolgert auch das Kuratorium Gutes Sehen e.V.: "Bildschirme verordnen den Augen Monotonie: permanentes Nahsehen, starre Sicht auf eine kleine Fläche, wenig Augenbewegungen." Der Blick wechsle lediglich über kurze Distanzen, etwa zwischen Monitor und Tastatur, heißt es weiter. "Dieses unnatürliche Verharren ist für die Augen extrem anstrengend."

Das Kuratorium für Gutes Sehen e.V. stellt in seinem Essay fest, dass die Kurzsichtigkeit steige und betont, "im Jahr 2050 könnte jeder Zweite betroffen sein". Schon letztes Jahr habe es "eine Million mehr ständige Brillenträger als noch drei Jahre zuvor" gegeben. Am meisten sei die Zahl bei den 20-44-Jährigen gestiegen, die sehr viel Zeit mit digitalen Geräten verbringen.

Weitere Infos unter:

Homepage Kuratorium Gutes Sehen e.V.

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