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So schreibst du deine Abschlussarbeit in kurzer Zeit

Futter-Logo Futter 10.06.2018 Gunnar Knaus
© Styria Digital One GmbH

Unabhängig vom Thema der Arbeit gibt es einige Dinge, die dir beim Schreiben helfen und viel Zeit sparen können.

Die Abschlussarbeit ist der letzte große Brocken zur Beendigung des Studiums. Doch egal ob Bachelor- oder Masterarbeit, für manche kann die Finalisierung der eigenen Arbeit zum absoluten Horror verkommen. Nicht selten gestaltet sich das Schreiben zu einer never-ending Story, die ordentlich Nerven kostet und gewaltig frustriert.

Vielleicht schaffst du deine Arbeit nicht in 16 Stunden, mit ein paar kleinen Tipps kannst du jedoch auf die Tube drücken und deine Arbeit auch in kurzer Zeit fertig erstellen. Vorausgesetzt, dass du bereits ordentlich recherchiert oder geforscht hast, gibt es folgende Dinge, die deinen Schreibprozess beschleunigen können:

© Styria Digital One GmbH (Foto: Unsplash / Redd Angelo)

Stecke Zeit in die Struktur

Wenn du nicht weißt, was du genau schreiben sollst, dann wirst du auch nichts weiter bekommen. Überlege dir also genau, was in die Arbeit hinein soll und vor allem auch wo was hin soll. Das hilft dir bei der Erstellung eines roten Fadens, der den Aufwand übersichtlicher gestaltet und deiner Arbeit automatisch eine gute Struktur verleiht, die für die Benotung auch nicht unwesentlich ist. Kein Prof ließt sich gerne ein undurchdachtes Themen-Wirrwarr durch. Außerdem hast du so bereits ein brauchbares Inhaltsverzeichnis.

Überlege dir einen genauen Zeitplan und halte daran fest.

Viele von uns brauchen fixe Deadlines, um bei ihren Arbeiten was weiter zu bekommen. Setze dir entweder selbst eine Deadline oder vereinbare eine mit deinem Betreuer. Dies hilft dir, ein klares Enddatum zu sehen, wodurch du den Zeitaufwand deiner Arbeit konkreter fassen kannst. In Kombination mit einer guten Struktur kannst du somit deine Aufgabentasks für die Arbeit wunderbar gliedern und zeitlich einordnen.

© Styria Digital One GmbH Pexels

Beginne mit der Einleitung

Viele sagen, dass die Einleitung erst ganz am Schluss geschrieben werden soll. Doch diese kann für dich ebenso einen roten Faden darstellen, da du bereits ausformuliert hast, was du genau machen willst. Die Einleitung muss am Anfang noch alles andere als perfekt sein, es geht rein um die Ordnung in deinem Kopf.

Halte dich nicht mit einzelnen Sätzen auf

Ein absoluter Klassiker für Zeitverschwendung ist das Aufhängen an einzelnen Satzformulierungen. Vermeide dies so gut es geht und schreib einfach drauf los. Denn mit der Zeit kommst du in einen Schreib-Flow, der Formulierungen ohnehin erleichtert. Außerdem musst du am Ende deiner Arbeit ohnehin nochmal über die Stilistik drüber arbeiten.

Pro-Tipp: 5 Minuten einfach nur schreiben

Wenn du dir damit trotzdem schwer tust, dann gibt es dafür eine gute Übung. Stell dir einen 5-Minuten-Timer und schreib in dieser Zeit einfach alles hin, was dir zu dem Punkt, den du gerade behandelst, einfällt. Achte nicht auf Rechtschreibung und Grammatik, sondern versuche einfach deine Gedanken aufs Papier zu bringen. Du wirst sehen, dass nach den 5 Minuten einiges an Text auf dem Bildschirm steht, mit dem du definitiv weiterarbeiten kannst.

Arbeit an einem Ort, an dem du auch was weiterbekommst

Für die einen ist der eigene Schreibtisch der beste Ort, um was weiter zu bekommen. Andere lassen sich zu Hause dagegen von jedem Blödsinn ablenken. Sei dir also bewusst, wo du am besten arbeiten kannst. Wenn du dir in der Bibliothek leichter tust, dann pack deinen Krempel und arbeite dort. Übrigens: wer gerne in der Bib arbeitet, für den sind die neuen Sonntags-Öffnungszeiten der ReSoWi-Bibliothek vielleicht hilfreich.

Such dir jemanden, dem es gleich geht

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Vielen hilft es, den Schreibprozess mit jemanden gemeinsam durchzuziehen, und sich so gegenseitig zu motivieren. Die Gefahr, aufgrund der eigenen Faulheit mal einen Tag lang nichts zu machen ist gleich um einiges geringer, wenn eine andere Person ebenfalls was fertig bekommen muss. Gemeinsam lassen sich Arbeitstage und Schreib-Sessions gleich einfacher gestalten.

© Styria Digital One GmbH Fotolia

Sei dir bewusst, dass dein Sozialleben einige Zeit lang Scheiße ist.

Der wichtigste Punkt vielleicht zum Schluss: In kurzer Zeit eine große Arbeit zu schreiben ist mit einem vernünftigen Sozialleben leider so gar nicht kompatibel. Du wirst also bereit sein müssen, den einen oder anderen Ausflug zum Spritzerstand abzusagen, oder auch mal das ganze Wochenende vorm Computer zu sitzen, anstatt das schöne Wetter zu genießen. Deal with it! Und lass dir gesagt sein, dass es besser ist, einige beschissene Wochen zu haben, als dass dich deine Arbeit über lange Zeit im Kopf verfolgt.

10.06.2018

 

 

 

 

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