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Zehn Gründe, warum du Karneval unbedingt feiern solltest

Swyrl.tv-Logo Swyrl.tv 13.02.2018 Sarah Schindler

1. Party von Donnerstag bis Mittwoch

Die Hochzeit des Karneval, auch Straßenkarneval genannt, beginnt an Weiberfastnacht und geht bis Aschermittwoch. Das sind sechs Tage Feiern und Spaß haben bis zum Abwinken. Auch wenn es manche (vor allem Touris – sorry) übertreiben, so ist das für viele in den Karnevalshochburgen doch die schönste Zeit des Jahres. Karnevalsparties sind einfach etwas ganz besonderes und jeder sollte mal mit einem Haufen verkleideter Partymenschen gefeiert haben.

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2. Endlich kannst du den Tiger in dir rauslassen

Ihr wolltet schon immer als Krankenschwester, Polizist, Eisbär oder Minion durch die Gegend laufen? Na dann auf zur fünften Jahreszeit. Eine Zeit, in der Clowns mit Bären tanzen, Gruppen von Hexen in der Bahn sitzen und es kein Kostüm gibt, was zu albern oder unpassend ist. Also fast. Irgendwas anziehen müsst ihr euch nämlich schon …

3. Rosenmontagsumzüge

Eines der absoluten Highlights im Karneval ist für jede Hochburg ihr Rosenmontagsumzug. Tausende Karnevalsfans stehen schon früh am Straßenrand um die besten Plätze zu erhaschen. Dabei ist es egal, ob es eiskalt ist oder regnet. Dabei sein ist alles. Und nicht vergessen: Lieder und Sprüche, beziehungsweise die adäquaten Antworten auf "Kölle – ", "Narri – " und weitere Narrenspruch-Konsorten wissen.


4. Tradition

Egal, ob im Rheinland, der Pfalz oder im Schwarzwald – die Traditionen im Karneval/Fasching/Fastnacht sind absolut wichtig. Sei es das traditionelle Krawatten-Abschneiden an Weiberfastnacht, der sogenannte Hemdglunki-Umzug im Schwarzwald oder die Nubbelverbrennung am Aschermittwoch. Genau diese Traditionen und noch viele mehr machen den Karneval/Fasnet/Fasching aus – nicht das Saufgelage.

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5. Karnevalslieder

"Viiiiiiiva Colonia" kennt jeder und das Lied kann man sogar noch mit einigen Promille mitgröhlen. Jedes Jahr gibt es neue Hits, angepasst auf das jeweilige Motto. Viele Bands sind auch überregional bekannt, wie zum Beispiel Brings oder Kasalla. Dabei zielen viele Hits natürlich darauf ab, auch nach zwei, drei, fünfzehn Kölsch mitgesungen werden zu können. Allerdings haben sie auch oft eine tiefere Botschaft. Natürlich nicht immer, aber oft.

6. Kölle, do bes e Jeföhl!

Klar, es gibt auch andere Karnevalshochburgen in Deutschland, aber keine ist so bekannt für den Karneval wie Köln. Hier ist praktisch das ganze Jahr Session. Man unterscheidet quasi nur zwischen Vor-, Haupt- und Nachsession. Mittlerweile gibt es sogar ein Karnevalsevent im Hochsommer. Es ist Geschmackssache, ob es das wirklich braucht, aber in Köln gehört der Karneval einfach dazu und nirgends ist er so schön und herzlich wie hier.

7. Kamelle

Essentiell bei Umzügen sind natürlich die Kamelle. Also süßer Wurfkram, der von den Jecken auf den Wagen in die johlende Menge geworfen wird. Normalerweise fordern die Zuschauer durch den jeweiligen Narren-Spruch oder eben "Kamelle" dazu auf und stopfen sich den zugeworfenen Süßkram in die Taschen. An Unterzuckerung ist also an den jecken Tagen auf keinen Fall zu denken und vor allem die Kinder haben große Freude an dieser Tradition!

8. Einfach mal die Sorgen zuhause lassen

Im Karneval ist kaum Platz für Traurigkeit – höchstens am Aschermittwoch, wenn alles wieder vorbei ist. Aber Karneval bedeutet vor allem Spaß, Zusammensein und einfach mal die Sorge zuhause lassen zu können. Einfach den ganzen Frust von Job, Beziehung oder ähnlichem unter seinem Kostüm verstecken und die Seele baumeln lassen. Sechs Tage schunkeln, singen und tanzen sind auch mal ganz gut – gerade in der dunklen Jahreszeit.

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9. Bützje

Ihr steht auf Körperkontakt? Stippeföttche sind ok? Bützje auch? Moment – was sind Stippeföttche? Das ist ein ganz spezieller Tanz, bei dem man ordentlich mit dem Hintern wackelt. Quasi kölsches Twerken. Bützje sind kleine Küsschen, die man an Karneval verteilt. Allerdings natürlich immer nur dann, wenn die Gegenseite das auch will. Er ist einfach eine sehr herzliche Angelegenheit, dieser Karneval.

10. Karnevalssitzungen

Die großen Karnevalssitzungen wie "Mainz bleibt Mainz“ oder die "Mädchensitzung" aus Köln kennt man aus dem Fernsehen. Doch es gibt natürlich mehr. Viel mehr. In der heißen Phase zwischen dem 11.11. und Aschermittwoch könntet ihr, rein theoretisch, fast jeden Tag zu einer Sitzung gehen. Darunter auch Anti-Sitzungen wie den Stunksitzungen oder auch ganz leisen Sitzungen, bei denen es nicht so wild zugeht, wie bei den Sitzungen der großen Karnevalsvereinen. Hier ist auf jeden Fall für jeden was dabei! Aber aufgepasst: Einige Sitzungen sind schon lange vorher ausverkauft – schnell sein ist angesagt.

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