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Abwechslung beim Joggen: Darum sollten Sie öfters einen Sprint einlegen

Freundin-Logo Freundin 05.07.2017 Lucy Binder
Frau beim Sprinten © istockphoto Frau beim Sprinten

Fettverbrennung, Muskelaufbau oder Stressabbau: Sie werden erstaunt sein, was ein kleiner Sprint bei der nächsten Joggingrunde alles bewirken kann.

Wenn Sie das nächste Mal Joggen gehen, sollten Sie sich überlegen, einen Teil der Strecke zu sprinten. Denn Sprinten gilt als Hochintensitäts-Training, das in einigen Bereichen effektiver ist als normales Laufen.

Fettverbrennung

Nachdem ein kurzer Sprint intensiver ist als normales Joggen, werden mehr Kalorien verbrannt. Beim Sprinten werden Fett- und Glycogenvorräte als Energie-Booster genutzt, so steigt die Produktivität.

Schneller Abnehmen

Hochintensitäts-Training kann zu einem schnelleren Abnehmerfolg führen. Ein 10-Minuten-Sprint dreimal pro Woche ist erwiesenermaßen effektiver als ein 10-Minuten-Run. Wenn Sie also gerade versuchen abzunehmen, sollten Sie ein paar Sprints in Ihren Trainingsplan aufnehmen.

Übrigens: So oft müssen Sie in der Woche joggen gehen, um Gewicht zu verlieren

Muskelaufbau

Im Vergleich zum Joggen werden bei regelmäßigen Sprint-Einheiten Wachstumshormone produziert, die dem Körper beim Muskelaufbau helfen. Und das übrigens nicht nur in den Beinen.

Stressabbau und Glücksgefühl

Beim Sprinten wird das Stresshormon „Cortisol“ ausgeschüttet. Wie das beim Stressabbau helfen soll? Gar nicht. Allerdings produziert der Körper zusätzlich Testosteron und Wachstumshormone, die den Körper beruhigen. Außerdem werden beim Sprinten Endorphine ausgeschüttet, die bekannterweise als Glückhormone fungieren. Die chemischen Zusammensetzungen machen glücklich und entspannen zusätzlich.

Schon gewusst? Eine Stunde Joggen pro Woche verlängert Ihr Leben

Stoffwechsel

Weitere gesundheitliche Vorteile des Hochintensitäts-Trainings sind ein verbesserter Stoffwechsel, ein reduziertes Risiko an Diabetes zu erkranken und ein niedriger Blutdruck.

Sprinten oder Joggen?

Wie man anhand der Beispiele sieht, hat ein kleiner Sprint durchaus seine Vorteile. Allerdings sollten Sie nicht öfter als dreimal pro Woche für zehn Minuten sprinten. Außerdem sollte zwischen allen Einheiten mindestens ein Tag Pause liegen. Sollten Sie an Atemwegserkrankungen, hohem Blutdruck oder einer Herzerkrankungen leiden, unbedingt vorher einen Arzt fragen, ob ein Hochintensitäts-Training für Sie in Frage kommt. Bei Knochen- oder Gelenkstörungen wird vom Sprinten grundsätzlich abgeraten.

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