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15 Tipps, wie Sie in Krisen-Zeiten glücklich, belastbar und positiv bleiben

Freundin-Logo Freundin 10.08.2020 freundin Redaktion

Die körperliche Fitness ist für viele Menschen von offensichtlicher Bedeutung, doch dass die mentale Gesundheit genauso wichtig ist, wird häufig vergessen. Diese Tipps helfen dabei, eine positive Sicht zu behalten und sich einfach gut zu fühlen

Diese Tipps helfen in Krisen-Zeiten istockphoto © istockphoto Diese Tipps helfen in Krisen-Zeiten istockphoto

Na, wie geht’s? Auf diese Frage hat wohl so ziemlich jeder schon mal gelogen. Und meistens will der Fragende auch gar keine ehrliche Antwort darauf hören. Es ist eine reine Höflichkeits-Floskel. Vor allem in den letzten Monaten wird man immer wieder "ziemlich schlecht" gedacht oder gesagt haben. Wir alle waren isoliert, einsam, haben uns gelangweilt, sind faul geworden und haben uns unwohl gefühlt. Das Corona-Virus hat unsere Welt ganz schön auf den Kopf gestellt. Durch fehlende soziale Kontakte und das ständige Herumsitzen fühlten sich sehr viele Menschen betrübt, deprimiert und ausgelaugt. Zeit, das zu ändern! Es gibt viele kleine Tricks, mit denen man solche Gefühle vertreibt und neue Energie gewinnt. Und das Beste daran: Sie lassen sich spielerisch leicht in den Alltag integrieren. Sie werden sehen: Mit diesen Tipps werden Sie das nächste Mal auf die Frage: "Wie geht’s" ganz sicher antworten: "Erstaunlich gut!"

1. Zeit für Sorgen ist wichtig

Natürlich ist es wünschenswert, sich möglichst selten schlecht oder abgeschlagen zu fühlen. Trotzdem ist es wichtig, Raum für die negativen Gefühle zu schaffen und sie zuzulassen. Wenn man diese Emotionen verdrängt, kann man sie nicht verarbeiten. Stattdessen kann man bewusst die miese Stimmung rauslassen und den Rest der Zeit frei für die guten Gefühle lassen und die positive Stimmung genießen.

2. Ein positiver Gedanke vor dem Einschlafen

Man kennt es: Man hatte einen verdammt harten Tag, hat den Kopf voller Sorgen und fühlt sich einfach nur mies. Damit sich der Geist über Nacht erholen kann, ist es wichtig, vor dem Einschlafen an etwas Schönes zu denken – das verringert übrigens auch die Wahrscheinlichkeit für einen unruhigen Schlaf und Albträume. So sind die Sorgen morgens zwar nicht verschwunden, aber man kann wenigstens ausgeruht und mit frischer Energie in den Tag starten.

3. Auch kleine Wunden heilen

Dafür brauchen Sie keinen neuen Vorrat an Pflastern – sondern sollten einmal tief in sich hineinhorchen. Wir neigen dazu, unsere Probleme miteinander zu vergleichen und zu priorisieren. Dabei bleibt Schmerz, den wir als unwichtiger empfinden, oft auf der Strecke. Tun Sie es nicht als unbedeutend ab, wenn Sie es vermissen, zu Ihrem Sportkurs oder Friseur zu gehen. Natürlich gibt es Schlimmeres – aber auch dem kleinen Schmerz sollten wir Beachtung schenken und versuchen, ihn zu heilen.

4. Lachen

Es klingt so trivial. So simpel. Aber Lachen ist wichtig, vor allem in einer so schweren Zeit wie jetzt. Beim Lachen werden Glückshormone, sogenannte Endorphine freigesetzt, die uns automatisch in bessere Stimmung versetzen. Also, ob es eine Comedy-Serie, ein gutes Buch, ein Film oder ein Gespräch mit einer Freundin ist – vergessen Sie nicht, zu lachen! (Bei Bedarf kann man mit einem Gläschen Wein nachhelfen.)

5. Belastbarkeit aufbauen

Seien Sie sich bewusst, dass die aktuelle Zeit, wie jede, nur eine Phase ist und vorüber geht. Auch, wenn gerade alles recht extrem erscheint. Lassen Sie sich nicht verunsichern und ziehen Sie sich nicht zurück. Vielleicht können Sie auch etwas Positives aus der Isolation lernen oder haben ein tolles neues Hobby entdeckt. Seien Sie nicht ängstlich und steigen danach nie wieder in ein Flugzeug oder meiden andere Länder und Menschen. Natürlich ist noch immer Vorsicht geboten, aber stellen Sie sich eher vor, wie reibungslos alles mit den Vorsichtsmaßnahmen hierzulande funktioniert. Bleiben Sie stark und halten durch.

6. Denken Sie sich an einen sicheren Ort zurück

Sie fühlen sich völlig verloren und Ihr Leben scheint gerade außer Kontrolle? Denken Sie sich an einen Ort und eine Zeit zurück, an dem Sie sich wohl und entspannt gefühlt haben. Träumen Sie sich dorthin zurück, verweilen Sie dort für eine kleine Zeit und sammeln Sie Kraft, die Sie in die Gegenwart mitbringen. Das kann ein Urlaubsort sein, Ihr Garten im Sommer oder ein kuschliger Sessel am Kamin. Das bringt Ihnen Sicherheit und Stärke. Die Übung können Sie mehrfach täglich wiederholen.

7. Folgen Sie positiven Vorbildern

Wir alle fühlen uns von irgendjemandem inspiriert und haben Vorbilder – das können prominente oder historische Persönlichkeiten, aber auch Menschen aus dem familiären oder persönlichen Umfeld sein. Heute sind es meist Blogger auf Instagram oder YouTube. Wer auch immer Ihr Vorbild ist – folgen Sie Ihrem Vorbild oder sehen Sie sich Beiträge oder Inhalte von ihm an. Das inspiriert ungemein. Falls Ihnen niemand spezielles einfällt, ein Austausch hilft immer. Mit Freunden, Familienmitgliedern, Bekannten oder auch im Internet auf Foren. Gleichgesinnte findet man fast überall.

8. Wiederholen Sie ein Mantra

Wann waren Sie das letzte Mal so richtig aufgeregt? Schon mal probiert, immer wieder "Du schaffst das!" zu denken? Es hilft. Mantras zu wiederholen ist eine beliebte Übung, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Aber auch in der Achtsamkeit ist dies eine bewährte Methode. Wie wäre es mit einem Zitat oder einer Zeile aus Ihrem Lieblings-Song? Versuchen Sie, sie sich täglich in den Kopf zu rufen. Es hilft!

9. Machen Sie Komplimente

Mal ehrlich: Wie oft machen Sie jemandem ein Kompliment? Vielleicht ab und an jemandem aus der Familie oder Freunden. Aber jemand Fremdem? Probieren Sie es mal aus. Wenn Sie jemand sehen, an dem Ihnen etwas auffällt – tolle Augen, eine auffällige Frisur, eine modische Tasche oder eine angenehme Stimme – sagen Sie es der Person! Sie wird sich unheimlich darüber freuen. Denn Komplimente haben auch oft eine umgekehrte Wirkung – Sie werden sehen, wie gut Sie sich selbst fühlen angesichts der Freude des Anderen. Ein Muntermacher für unterwegs!

10. Ändern Sie Ihre Sicht auf die Dinge

Wenn Sie sich wegen eines Identitätsverlustes vorübergehend schlecht fühlen – sei es aufgrund einer Einschränkung, einer Arbeitsveränderung, eines Beziehungsendes oder eines Umzugs – dann sollten Sie immer versuchen, den positiven Aspekt des aktuellen Moments zu berücksichtigen. Vielleicht ist es das Jahr, in dem Sie sich neu erfinden, sich selbst reflektieren oder kreativ werden.

11. Eine Datei mit Selbstwertgefühl

Wenn Sie stolz auf sich sind, jemand Sie lobt oder einfach nur etwas Nettes zu Ihnen sagt, fügen Sie es einem Word-Dokument hinzu und sammeln dort alles Positive, was andere Menschen über sie gesagt haben. Das beweist, dass sie ein toller und wertvoller Mensch sind. Öffnen Sie es in einem Moment des Selbstzweifels oder der Niederlage. Das Ganze funktioniert natürlich auch oldschool mit Papier und Stift.

12. Entdecken Sie Ihre Leidenschaften neu

Sie finden aktuell nichts mehr, was Ihnen so richtig Spaß macht? Warum nicht auf Altbewährtes zurückgreifen? Wir sind am glücklichsten, wenn wir etwas tun, was uns so richtig Freude bereitet. Das sind oft Beschäftigungen mit einem sinnvollen Ziel, denn dann fühlen wir uns nützlich. Denken Sie an Arbeiten oder Hobbys zurück, bei denen sie sich richtig gut gefühlt haben: Sind es Dinge, bei denen sie etwas mit Ihren Händen erschaffen haben? Oder Teamarbeit? Probieren Sie es noch einmal aus.

13. Machen Sie eine To-do-Liste

Ein ganz einfacher Trick, aber er hilft, denn wir haben ihn sogar noch optimiert. Wir alle kennen sie, die gute To-do-Liste. Wenn Sie eine anlegen, sollten Sie aber darauf achten, dass sie ihre Arbeiten nicht kreuz und quer aufschreiben, sondern dass sie oben ein paar Dinge hinschreiben, die sie schnell und leicht erledigt haben, wie einen Anruf oder eine schnelle Hausarbeit. Dann können Sie schon bald einige Punkte von der Liste streichen und motivieren sich so selbst – das gibt Antrieb, auch die anderen, eher langwierigeren oder lästigeren Dinge zu erledigen. Probieren Sie es aus, Sie werden sich sogleich besser fühlen und die Liste schneller abarbeiten.

14. Gehen Sie raus in die Natur

Versuchen Sie, jeden Tag ein bisschen frische Luft zu schnappen. Wenn Sie einen Hund haben, ist das natürlich ideal. Forschungen in der psychischen Gesundheit zeigen, dass das Verweilen im Grünen und an der frischen Luft einen positiven Effekt auf Ihr Wohlbefinden hat. Auch, wenn Sie viel beschäftigt sind – nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten: der Weg zum Einkaufen, ein Telefonat im Freien, draußen im Park lesen. Integrieren Sie die Natur in Ihren Alltag.

15. Nehmen Sie sich Zeit

Ganz schön viele Tipps, oder? Fühlen Sie sich nicht erschlagen von der Menge an Ratschlägen. Suchen Sie sich diejenigen raus, die sie besonders ansprechen und versuchen Sie es. Aber bauen Sie keinen Druck auf, Sie werden nicht von heute auf morgen ein anderer Mensch. Doch die meisten Tricks sind leicht anzuwenden und erfordern keine große Anstrengung. Erinnern Sie sich immer wieder daran und so können Sie Schritt für Schritt zu einem glücklicheren und positiveren Menschen werden.

(Autorin: Johanna Leufgens)

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