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Coronavirus-News: Listen-Trick gegen Quarantäne-Blues

Brigitte-Logo Brigitte vor 1 Tag Mareike Dudwiesus
© Getty Images/damircudic

Das Coronavirus verändert den Alltag – und wir wollen gewappnet sein. Deswegen haben wir eine Psychologin nach ihrem Trick gegen den Quarantäne-Blues gefragt.

Von morgens bis abends sitzen wir da, mal am Schreibtisch, mal auf dem Sofa. Und plötzlich fühlen wir uns, wie die Oma von Gegenüber, der wir sonst nur von weitem zuwinken, während sie stundenlang am Fenster sitzt und hinausschaut. Das war einmal – jetzt begeben wir uns selbst in häusliche Quarantäne. Gehen nur raus, wenn es sein muss oder wir frische Luft brauchen und dann alleine.

Die Coronakrise verändert unseren Alltag und vor allem unseren Lebensumkreis enorm. Das ist gut und sinnvoll, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Doch so voller Elan wir tagsüber sind, andere und uns zu schützen, die Ansteckung zu vermeiden und auf allen Kanälen für Social Distancing zu werben – so sehr fällt uns heimlich abends die Decke auf den Kopf. 

Wir sind morgens zu Hause. Wir arbeiten zu Hause. Wir sind abends zu Hause. Und das nun bereits seit knapp vierzehn Tagen. Auch wenn wir uns gegen Einsamkeit gewappnet, die erste Antriebslosigkeit vertrieben haben (hier die Tipps unserer Redaktion dazu), ein Gefühl bleibt: Der Quarantäne-Blues. 

Psychologin zu Coronavirus-Zeiten: "Ich bin ein großer Fan von Listen"

Und genau dagegen gibt es ein ganz einfaches Mittel. Das hat uns eine Psychologin verraten, die ihren Alltag auch ohne Coronakrise mit dieser Methode bewältigt: Der Listen-Trick sorgt für gute Gefühle in der Quarantäne.

Worum geht's? Ganz einfach, du schreibst dir jeden Tag eine Liste. Darauf können nicht nur lästige To-Dos, wie der Abwasch oder das Wäsche aufhängen, stehen, sondern auch spaßige Auszeiten, wie ein Spaziergang an der frischen Luft oder die Fahrradtour zum Park um die Ecke. 

Überlege doch einmal, was du schon lange einmal machen wolltest, aber nie dazu gekommen bist: Das Bücherregal neu sortieren. Den Kleiderschrank ausmisten. Einen Fensterbank-Garten aussäen. Ingwer-Shots selber machen. Marmelade kochen. Du siehst schon, dir sind keinerlei Grenzen gesetzt.

Wenn du jeden Tag ein paar Punkte auf einer Liste zusammenfasst, schafft das nicht nur Struktur, sondern vor allem Erfolgserlebnisse am Abend. Die Psychologin erklärt: 

Wenn man sich etwas vornimmt und am Ende des Tages sagen kann, ich habe das erfolgreich abgearbeitet, ich habe etwas erreicht – dann gibt das jedem Menschen ein gutes Gefühl.

Und gute Gefühle kann momentan schließlich jeder von uns gebrauchen. 

verwendete Quelle: Interview 

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