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Experten-Tipps zum Alltagsstress: Zurück im Job? So verlängert ihr das Urlaubsgefühl!

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 11.09.2017 BUNTE.de

Was das Schönste am Nachhausekommen ist? In ein frisch bezogenes Bett zu steigen, ohne Flipflops zu duschen, deutsches Brot zu essen und: Ein paar Regeln zu beachten, die es uns nach einem langen, heißen Sommerurlaub leichter machen, in den Alltag zurückzukehren. Unser Familiencoach Felicitas Richter hat nämlich ein paar kluge Tipps für uns…

Geht so. Diese zwei Worte beschreiben die Stimmung in unserer kleinen redaktionellen Frauengruppe derzeit am besten. Die Urlaubszeit ist vorbei. Da hilft auch kein Mantra auf einem Post-it, das uns nach einem Sommer voller Sonnenöl und Pistazieneis bei Laune halten soll: „Die einzige Reise ist die zu sich selbst.“ Klingt vielleicht wenig inspirierend, aber wir haben beschlossen, einfach tapfer weiterzumachen. Denn wir halten Disziplin für eine ganz feine Sache. Die Ampel steht doch auch jeden Morgen an der Kreuzung und macht ihren Job, nicht? Familiencoach Felicitas Richter hat allerdings viel bessere Ideen, wie wir nach dem Urlaub entspannt und happy im Alltag ankommen. Wir haben mal wieder viel gelernt… Fangen wir am besten mit unserer Lieblingsregel an:

Regel Nr. 1: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Auch wenn wir den Koffer gerade erst ausgepackt haben, könnten wir uns ja schon mal Gedanken darüber machen, wohin die nächste Reise gehen soll: New York im Herbst vielleicht? Als Kleinfamilie individuell durch die Toskana reisen? Auf Strohmatten in Apulien schlafen? Oder doch lieber Club-Urlaub auf Formentera? „Die Vorfreude auf den nächsten Urlaub tröstet perfekt über das Ferienende hinweg“, erklärt Felicitas Richter. Also stellen wir uns vor unserem inneren Auge vor, wie schön es werden wird, schon mittags den ersten Drink einzunehmen, sich von morgens bis abends bedienen zu lassen, Mau-Mau vor knisterndem Kaminfeuer zu spielen und nicht den geringsten Zweifel zu haben: Life is good!

Regel Nr. 2: Urlaubsfotos SOFORT bearbeiten

Ferienfotos gucken wir uns gerne an, nicht? Man fragt sich ja dann immer, ob man wirklich so unverschämt gut aussieht, wann die Kinder eigentlich so toll schwimmen gelernt haben und überhaupt: Wollten wir nicht immer schon am Meer leben? „Wer seine Urlaubsfotos direkt nach seiner Heimkehr überspielt, ausdruckt oder ein Fotobuch gestaltet, erlebt jeden Moment nochmal ganz bewusst“, sagt der Familiencoach, „das ist, als würde man noch einen Urlaubstag dranhängen.“ Das gefällt uns.

Regel Nr. 3: Lückentage einplanen

Wer gerade Urlaub hatte, sollte ein ganz entspanntes Wesen sein. Vielleicht sind wir selbst schuld, wenn wir schon zwei Tage nach Rückkehr wieder unter Strom stehen und uns ausgewrungen fühlen vom abrupt einsetzenden Alltag? Der Rat der Expertin: „Nach Rückkehr besser zwei, drei Lückentage einplanen, bevor Job, Schule und Alltag wieder zuschlagen.“ Tage, in denen wir es ruhig angehen lassen und Stress nochmal wegdrücken können. Wir sagen einfach: Jetzt nicht, das kommt später dran. Jetzt nicht zum Anrufbeantworter! Jetzt nicht zur Buntwäsche! Jetzt nicht zur Schwiegermama! „Man kann sich diese Tage erschleichen, indem man nicht zu viele Menschen über seine Rückkehr informiert und ohne Hektik erste Alltagsaufgaben erledigt.“

Regel Nr. 4: Seid euch ein guter Chef

Ob selbstständig oder angestellt: Der Job beginnt am ersten Arbeitstag und nicht schon am Strand. Wenn’s nicht sein muss, sollten Emails und erste Termine erst im Office (oder während unserer Lückentage) gecheckt werden. Weswegen wir uns die ersten ein, zwei Tage am Schreibtisch freihalten, um uns erstmal einen Überblick zu verschaffen, Post zu sortieren und bei einem Brainstorming in unsere gewohnt emsige Spur zu kommen.

Regel Nr. 5: Sich zurückträumen

War nicht eben noch Sommer? Tranken wir nicht gerade noch Camparisoda mit sehr viel Eis und lasen alle Romane von Joyo Moyes? Spätestens nach zehn Tagen zurück im Alltagstrott packt uns meist die Melancholie und wir liegen abends auf dem Sofa und essen traurig Toffifee. Aber ach, das muss nicht sein. Ladies, lasst uns Urlaub spielen! „Viele Urlaubsrituale lassen sich ganz einfach in den Alltag einbauen“, meint Felicitas Richter, „das kann eine bestimmte Musik sein, ein täglicher Spaziergang, Kochen mit der ganzen Familie, Kinoabende, ein Eiskaffee in der Sonne, das Buch vor dem Zubettgehen. Was man im Urlaub mit Erholung verbindet, kann einem auch im Alltag zu großer Entspannung verhelfen.“ Fühlt sich schon vom Hinhören gut an.

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