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Gute Nacht, Schlafstörungen!: Mit diesen 5 Tipps schlafen Sie endlich wieder durch

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 12.05.2017
Schlafen Frau Baby Symbolfoto: Gute Nacht, Schlafstörungen!: Mit diesen 5 Tipps schlafen Sie endlich wieder durch © imago/Westend61 (Symbolfoto) Gute Nacht, Schlafstörungen!: Mit diesen 5 Tipps schlafen Sie endlich wieder durch

Für viele Erwerbstätige ist es der quälende Alltag: Nachts kann man nicht schlafen, bei der Arbeit ist man todmüde.

Der Gesundheitsreport der gesetzlichen Krankenkasse DAK legt nun alarmierende Zahlen offen. Demnach haben rund 79 Prozent aller Erwerbstätigen in NRW Schlafprobleme, also etwa 6,6 Millionen Menschen.

EXPRESS verrät, wie Sie endlich wieder gut ein- und durchschlafen können.

Finger weg von Smartphone und Fernseher

„Schalten Sie eine Stunde vor dem Zubettgehen sämtliche Geräte aus, die Sie ablenken können“, rät der Kölner Schlafmediziner Dr. Michael Feld.

Der Klassiker ist natürlich das Smartphone – damit erledigen wir unsere privaten Angelegenheiten oder checken Dienst-Mails. Das blaue Licht, das neben Smartphones auch Fernseher und PCs abstrahlen, verhindert, dass wir schläfrig werden.

Das richtige Schlafzimmer

Dunkel, leise und kühl muss es sein. „16 bis 18 Grad Raumtemperatur sind optimal“, sagt Feld. Schwitzen unterbricht den Schlaf.

Übrigens: Es ist normal, dass wir nachts aufwachen – 28 Mal gilt als Durchschnitt. Allerdings kann man sich morgens nicht daran erinnern, wenn die Wachphasen kürzer als drei Minuten waren.

Schlaue Ernährung

Wer sich kurz vor dem Zubettgehen noch den Bauch vollschlägt, braucht sich über Schlafprobleme nicht zu wundern – der Körper muss das fette Essen mühsam verdauen und bleibt im Betriebsmodus.

Ausreichend Bewegung

„Der Tag sollte bestimmt sein von Aktivitäten. Dazu gehört natürlich auch Sport“, sagt Rainer Lange, Pressesprecher der DAK in NRW.

Ein Spaziergang kann ebenfalls helfen. Aber Vorsicht: Nicht zu spät am Abend aktiv werden, sonst kann der Körper nicht herunterfahren.

Rituale schaffen

Unter der Woche helfen feste Aufsteh- und Schlafenszeiten, besser zur Ruhe zu kommen.

Vor dem Einschlafen ein Buch lesen oder leise Musik hören – Alkohol sollte höchstens in geringen Maßen genossen werden. Am Wochenende kann man dann ruhig ausschlafen.

Schlafstörungen – die unterschätzte Gefahr

786.000 Männer und Frauen leiden laut der DAK-Studie unter einer besonders schweren Schlafstörung – der Insomnie.

Sagten 2010 noch 51 Prozent der 35- bis 65-Jährigen, dass sie gut schlafen, sind es heute nur noch 19,5 Prozent.

„Dreierregel“ beachten

Wer aber über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend zur Ruhe kommt, dem drohen Herzinfarkt, Stoffwechselstörungen und Depressionen.

Experte Feld rät zur „Dreierregel“: „Bei allem, was in Sachen Schlafstörungen über drei Wochen, drei mal pro Woche oder drei Stunden pro Nacht hinausgeht, sollten Sie zum Arzt gehen.“

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