Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Hochbeet bauen: Eine Anleitung zum Selbermachen

Das Haus-Logo Das Haus vor 1 Tag haus.de Redaktion
Auf Augenhöhe: Bei Erwachsenen vielleicht nicht ganz, doch das Hochbeet erleichtert auch ihnen die Gartenarbeit. © Bereitgestellt von Burda Senator Verlag GmbH Auf Augenhöhe: Bei Erwachsenen vielleicht nicht ganz, doch das Hochbeet erleichtert auch ihnen die Gartenarbeit.

Ein Hochbeet bauen, das ist einfacher als gedacht und erleichtert Ihnen nicht nur das lästige Bücken bei der Bepflanzung und Pflege, sondern schenkt Ihnen auch eine deutlich größere Ernte. Wie ein solches Hochbeet aufgebaut werden kann und was Sie beim Hochbeet bauen sonst noch beachten sollten, erfahren Sie hier:

Warum sind Hochbeete überhaupt so beliebt?

Hochbeete sind nicht nur bei Hobbygärtnern beliebt, sondern gewinnen in vielen Gärten immer mehr Freunde. Durch die angenehme Höhe des Hochbeets wird der Rücken geschont, da man sich nicht für jeden Handgriff bücken muss. Dies kann dazu beitragen, dass Rückenschmerzen vorgebeugt wird. Ein weiterer Vorteil eines Hochbeets ist, dass durch die Höhe des Beetes Ungeziefer, insbesondere Schnecken, nahezu keine Chance hat, sich an Ihrer leckeren Ernte zu bedienen. Sollte sich aber doch mal die eine oder andere Schnecke ins Hochbeet verirrt haben, ist es für den Gärtner kaum ein erwähnenswertes Problem, denn das Hochbeet ist schnell durchsucht und mögliche Eindringlinge aufgesammelt.

Warum kann ich in einem Hochbeet eine größere Ernte erzielen?

Die größere Ernte ist ein weiterer Grund, warum Sie ein Hochbeet kaufen oder selber bauen sollten. Sie fragen sich nun vermutlich, wieso man in einem Hochbeet eine ausgiebigere Ernte erzielt. Das liegt ganz allein am Aufbau des Hochbeets. Ein Hochbeet besteht aus einem gut durchdachten Schichtsystem, in welchem organische Materialien wie zum Beispiel Gartenabfälle geschichtet angeordnet werden. Durch die verschiedenen Schichten entsteht ähnlich wie beim Kompostieren die Humusbildung. Durch den Prozess der Humusbildung versorgt sich das Hochbeet quasi von alleine. Bei der Verrottung der einzelnen Schichten wird Wärme frei, dadurch wird die Beetfläche von unten erwärmt. Die entstandene Wärme erlaubt es, auch früher im Jahr auszusäen. Auch an Nährstoffen fehlt es im Hochbeet nicht. Durch die verschiedenen Schichten, die sich nach und nach zersetzen, besitzt das Hochbeet alle notwenigen Nährstoffe für das Wachstum und die Blüte Ihrer Pflanzen.

Muss ich die Schichten, also die Füllung im Hochbeet erneuern?

Ja, das müssen Sie. Durch die Verrottung sinkt nämlich auch das Volumen im Hochbeet. Allerdings genügt es, sich einmal im Jahr um Nachschub zu kümmern. Dazu füllen Sie den abgesackten Anteil mit Kompost oder Blumenerde auf. Nach circa sechs Jahren sind allerdings dann alle kompostierbaren Anteile (Humus) im Hochbeet verrottet und das Beet muss neu aufgesetzt werden.

Hochbeete schonen den Rücken bei der Gartenarbeit und bieten Gemüse und Kräutern optimale Wachstumsbedingungen. © blp/alamystockphoto/Heinz Hauser Hochbeete schonen den Rücken bei der Gartenarbeit und bieten Gemüse und Kräutern optimale Wachstumsbedingungen.

Das sind die Top-Themen der MSN-Leser:

Möbel zum Mieten: Ikea führt entscheidende Veränderung ein

Jetzt auch für draußen: Teppiche gehören jetzt an die frische Luft

Einbau der Küche: Diese Fehler sollte man vermeiden

Hochbeet selber bauen: Was muss ich beachten?

Hochbeete können auch auf einer Dachterrasse stehen und benötigen daher nicht unbedingt einen Garten.

Foto: Great Stock!/living4media

Und wie kann man ein solches Hochbeet selbst bauen? Ein einfaches Hochbeet kann zum Beispiel aus Holz oder Paletten gezimmert werden. Wenn Sie jedoch auf etwas Professionelleres setzen, empfehlen wir Ihnen, unsere untenstehende Anleitung zu lesen. Aber vorab sollten Sie sich erst einmal über den Standort Ihres Hochbeets bewusst werden. Soll das Hochbeet auf dem Balkon oder der Terrasse stehen, dann empfehlen wir, ein mobiles Hochbeet, also ein Hochbeet mit Rollen zu bauen. Das Hochbeet ist nämlich im gefüllten Zustand ziemlich schwer und kann mit Rollen einfach versetzt werden. Ist Ihnen jedoch zu aufwendig, ein Hochbeet von Grund auf selber zu bauen, dann können Sie auch auf Bausätze zurückgreifen oder ein fertiges Hochbeet im Baumarkt kaufen.

Tipp: Die Schnecken können Sie vielleicht abhalten, sich an Ihrem Hochbeet zu bedienen. Allerdings können Wühlmäuse von unten in das Hochbeet eindringen. Hier empfiehlt es sich, an die unteren Seitenwände ein engmaschiges Drahtgitter zum Schutz vor Wühlmäusen anzubringen.

Hochbeet selber bauen: Welche Utensilien benötige ich für den Bau?

Wenn Sie ein Hochbeet selber bauen, benötigen Sie folgende Utensilien:

 
  • Montage-Set: Dieses beinhaltet in der Regal Erdanker, Schrauben, Einschlag-Hülsen und ein Drahtgeflecht
  • Kanthölzer für die sechs Pfosten: Diese sollten einen Durchschnitt von 70 x 70 Millimeter haben
  • eine einfache Teichfolie
  • Bretter in den entsprechenden Maßen, je nachdem wie groß ihr Hochbeet werden soll

Hochbeet selber bauen: Was muss in die Füllung des Hochbeets?

Für die Füllung des Hochbeetes können Sie folgende Bestandteile verwenden:

 
  • Äste und Zweige
  • Strauchschnitt
  • fein gehäckseltes Holz
  • Rindenmulch
  • Laub oder andere Grünabfälle
  • Gartenerde und Kompost oder eine gute Blumenerde
| Anzeige
| Anzeige

Mehr von haus.de

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon