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Kinderwunsch: Späte Schwangerschaft? Diese Reaktionen sollten sich andere sparen!

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 26.04.2019 BUNTE.de Redaktion
Schwangerschaft spät © iStockphoto.com/tatyana_tomsickova Schwangerschaft spät

Eine Schwangerschaft ist immer aufregend, spannend und anstrengend  – ob nun mit 20, 30 oder eben mit 40. Umso unverständlicher also, dass jede werdende Mutter ab 35 glatt als „Spätgebärende“ gilt. Denn eigentlich ist 35 gesellschaftlich wahrlich kein hohes Alter. Medizinisch betrachtet allerdings schon. Die Einstufung der Ärzte ist im Alltag jedoch nur das kleinste Problem. Viel schlimmer sind so manche Reaktionen der Mitmenschen auf die vermeintlich „späte“ Schwangerschaft. Vor allem die folgenden Kommentare sind unangebracht, aber keine Seltenheit ... 

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Übrigens: Im Video oben verrät eine Expertin, worauf es wirklich ankommt, damit der Kinderwunsch endlich in Erfüllung gehen kann!

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1. Rechenbeispiele: „Wenn dein Kind Abi macht, bist du ...“

Eine besonders beliebte Reaktion: Andere rechnen der Schwangeren vor, wie alt sie sein wird, wenn ihr Kind eingeschult wird, den Führerschein macht oder 30 ist. Rechnen können werdende Mütter allerdings durchaus selbst. Auf das Alter auch noch ständig hingewiesen zu werden, nervt entsprechend bloß.

2. Unangemessene Fragen: „Na, hat es bei euch auf natürlichem Weg geklappt?“

Ernsthaft? Ja, manche Menschen glauben wirklich, dass man nach dem 35. Geburtstag nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden kann. Dabei ist genau das möglich – und macht mindestens so viel Spaß wie mit 34.

3. Statistik-Verweise: „Was für euch Glück für euch! Ist ja schon eher selten, dass es so spät noch klappt ...“

Ungefragt zitieren manche Personen allerlei Zahlen, Daten und Fakten zu den Risiken einer späten Schwangerschaft. Doch genau das ist nicht nur unhöflich, sondern auch überflüssig. Denn natürlich ist sich jede Schwangere dieser Risiken bewusst. Schließlich wird sie auch vom Frauenarzt oft genug darauf hingewiesen.

Apropos späte Schwangerschaft: Vorteile kann es – zumindest statistisch gesehen – durchaus haben, eben nicht in jungen Jahren Mutter zu werden. Zum Beispiel den folgenden ...

4. Mitleid: „In jungen Jahren wäre es sicher einfacher gewesen, oder?“

„Hast du auch genug Energie dafür? So ein kleines Kind zu versorgen, kann doch sehr anstrengend sein!“ – ja, auch das wird manche Ü35-Schwangere tatsächlich gefragt. Geht’s noch? Natürlich sind Mütter in den ersten Monaten oft müde und erschöpft. Und das gilt sowohl mit Ü35, als auch mit U35.

5. Beinamen: „Dann bist du aber eine Risikoschwangere ...“

Es genügt eigentlich, dass die Medizin Frauen über 34 als „Risikoschwangere“ einstuft. Da ist es also umso unnötiger, dass auch noch alle anderen mit solchen Begriffen um sich werfen. Und tatsächlich gibt es für Spät-Schwangere gar eine weitere diskriminierende Bezeichnung: „Mütter fortgeschrittenen Alters“, erkennbar auch mit der Abkürzung „AMA“, die für „Advanced Maternal Age“ steht. Unglaublich!

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