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Mit diesem Trick helfen eure Kids im Haushalt – dauerhaft! 👍

Wie ist das bei euch so? Saugen, Schuhe oder Bad putzen: Manche Eltern bezahlen ihre Kinder, damit sie im Haushalt helfen; andere denken nicht mal im Traum daran, denn die häuslichen Pflichten auf alle Köpfe zu verteilen, ist für sie so unverhandelbar wie Zähne putzen. Wie auch immer ihr das handhabt: Vermutlich habt ihr auch die Erfahrung gemacht, dass es extrem nervenaufreibend ist, den Nachwuchs dazu zu animieren, die eigenen Socken und den Müll wegzuräumen - geschweige denn, auch mal was für den Rest der Familie zu tun. Jetzt zeigt sich: Wir sind leider selbst schuld. Denn wir haben sie als Kleinkinder mehr als einmal daran gehindert, mitzuhelfen, weil es ohne sie schneller ging. Naturgemäß sind die Kleinen ungeschickt, weil ungeübt: Wenn sie mitmischen, geht alles langsamer und das Chaos wird noch größer als es ohnehin schon ist. Und dafür haben wir nun wirklich keine Zeit. Psychologen wissen: Kleinkinder lieben es, zu helfen Die amerikanische Wissenschaftsreporterin Michaeleen Doucleff hat für "National Public Radio" (NPR) herausgefunden, dass Kinder in mexikanischen Familien freiwillig jede Menge Pflichten im Haushalt übernehmen. Und ist der Frage nachgegangen, warum unsere Kinder das nicht tun. "Kleinkinder scheinen eine intrinsische Motivation zu haben, zu helfen", zitiert sie die Psychologen Felix Warneken and Michael Tomasello. „Und eine Belohnung scheint dieses Bedürfnis sogar eher zu schwächen.“ Und die mexikanische Psychologin Rebeca Mejia-Arauz weiß: "Dinge mit anderen zusammen zu machen, macht kleine Kinder glücklich und ist wichtig für ihre emotionale Entwicklung. Sie sehen, was ihre Mütter und Geschwister tun und wollen mitmachen." Der magische Trick lautet: "Machen lassen!" Doch während mexikanische Mütter ihren kleinen Kindern erlauben, mitzuhelfen, halten wir unsere häufig davon ab, weil wir ihre Mitarbeit nicht als hilfreich, sondern als hinderlich empfinden. Manchmal parken wir unsere Kids sogar vor dem Fernseher oder dem Computer, damit wir ungestört saugen oder die Wäsche machen können. Doch Experten wissen: Das sind verpasste Chancen. Selbst wenn die Kleinen eine halbe Flasche Spülmittel ins Wasser kippen und wenn die Blusen am Ende zerknüllt unterm Schrank liegen, lautet der magische Trick: Machen lassen! Denn es ist absolut sinnvoll, die Kinder in die Hausarbeit zu integrieren, solange sie noch Lust dazu haben. „Die Mütter, die diesen Trick verstehen, sehen ihn als Investition in die Zukunft”, schreibt Doucleff. Und fügt hinzu: “Ermutigen Sie Ihr chaotisches, unfähiges Kleinkind, das das Geschirr abwaschen will, und mit der Zeit wird es sich in ein kompetentes Kind verwandeln, das auch mit sieben oder acht noch helfen möchte.” "Setzt du sie vor Netflix, solange du den Glitzerkleber aus dem Hundefell wäschst, wirst du auch die nächsten zehn Jahre diejenige sein, die den Glitzer aus dem Hundefell wäscht," prognostiziert Doucleff. “Wenn du einem Kind oft genug erzählst, dass es nicht mitmachen soll, glaubt es das irgendwann selbst.”
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