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So solltet ihr wohnen, damit eure Kinder klug werden

BARBARA-Logo BARBARA 13.10.2018 Linda Berger
© Getty Images

Kluge Kinder? Wünschen sich doch alle Eltern! Neuesten Erkenntnissen zufolge kann man jetzt ein wenig Nachhelfen. Denn: Das Wohnumfeld hat einer Studie zufolge entscheidenden Einfluss auf unsere mathematischen Fähigkeiten.  

Wohnt ihr mit euren Kindern in der Stadt? Dann solltet ihr möglicherweise einen Umzug in Erwägung ziehen. Britische Psychologen fanden im Rahmen einer Studie herausfanden, hat das Wohnumfeld wesentlichen Einfluss auf das räumliche Vorstellungsvermögen von Kindern. Es besteht offenbar ein Zusammenhang zwischen naturnahem Wohnen und akademischem Erfolg. 

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Vom Landei zum Mathe-Genie: Grün macht klug! 

Insgesamt 5000 Kinder nahmen an der Studie teil. Mittels verschiedener Aufgaben am Computer wurden ihre Fähigkeiten gemessen, sich visuelle Informationen einzuprägen und zu verarbeiten. Das Ergebnis: Kinder, die im Grünen aufwuchsen, erzielten wesentlich bessere Ergebnisse, was das räumliche Arbeitsgedächtnis anbelangt. Und das wiederum ist dafür zuständig, dass wir uns in unserer Umgebung orientieren können und steht in enger Verbindung zu späterem, akademischen Erfolg. Insbesondere im Fach Mathematik würden die Kinder von ländlicher Umgebung profitieren.

Geld spielt keine Rolle

Zunächst vermuteten die Forscher einen Zusammenhang zwischen dem sozio-ökonomischen Backgroud und damit verbunden, den besseren Ergebnissen. Möglicherweise wohnen oft die wohlhabenderen Familien in grünen Gegenden, die, damit verbunden, oft einfacheren Zugang zu Bildung hätten. Die gute Nachricht: Der Kontostand der Eltern macht keinen Unterschied. Kinder jeglicher sozialer Herkunft profitieren offenbar vom Leben in der Natur. Eine Erkenntnis, die zukünftig Einfluss auf spätere städtebauliche und bildungspolitische Entscheidungen haben könnte. Ein Baum mehr auf dem Schulhof und schon läuft es mit der Analysis und Geometrie. Wenn es doch nur so einfach wäre.

Und die Stadtkinder? 

Haben die jetzt das Nachsehen? Möglicherweise kann das Grünflächendefizit in Großstädten und damit einer möglichen, einhergehenden Mathe-Schwäche durch den städtischen Nahverkehr, genetische Dispositionen oder gute Schulen ausgeglichen werden. Andernfalls hilft wohl nur Umziehen: Nach "janz weit draußen". Zumindest wenn man für seine Kinder eine Karriere als Astrophysiker plant. Oder man studiert eben etwas anderes - was soziales vielleicht, oder Geisteswissenschaften.

Aber wie das immer so ist, man weiß ja nicht, wie es ohne den Wald vor dem Kinderzimmer gewesen wäre. Und Natur in der Stadt kann es gar nicht genug geben!

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