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Stressfrei in den Tag starten: So geht's

Freundin-Logo Freundin 19.05.2017 freundin Redaktion

Sie wollen endlich Hektik und schlechter Laune am Morgen abschwören? Mit diesen kleinen Tricks funktioniert's

So starten Sie stressfrei in den Tag © istockphoto So starten Sie stressfrei in den Tag

Wir haben alle diese Tage, an denen wir uns mit dem Zeitmanagement etwas verkalkulieren. Den Stress direkt nach dem Aufstehen werden wir dann meist den Rest des Tages nicht mehr los.

Sie müssen aber nicht gleich früher aufstehen, um den Morgen entspannt zu begehen (puh!). Schon abends können Sie die Grundlage für einen erfolgreichen nächsten Tag schaffen. Diese sieben Tipps helfen Ihnen, Stress am Morgen zu vermeiden.

1. Benutzen Sie Schlaf-Apps

Ganz ehrlich: Neigen Sie auch dazu, den Snooze-Button mehrfach zu drücken? Viele von uns sind keine Morgenmenschen, und der Moment, in dem der Wecker klingelt, beeinflusst unsere Stimmung direkt. Wenn Sie morgens immer müde sind, obwohl Sie rechtzeitig ins Bett gehen, werden Sie womöglich einfach zur falschen Zeit geweckt.

Hier helfen Schlaf-Apps: Die neuesten Entwicklungen messen über das Mikro an Ihrem Handy Ihre Schlafbewegungen und Geräusche, und finden so die ideale Schlafphase, um Sie zu wecken. Forscher sagen zwar, dass die Messungen der Apps abweichen können und natürlich nicht so exakt sind wie in einem Schlaflabor – doch alleine weil Sie für Ihren Körper sensibilisiert werden und sich mit Ihrem Schlafrhythmus auseinander setzen, haben Sie morgens das Gefühl, besser geschlafen zu haben.

2. Machen Sie schlechte Angewohnheiten zu guten

Sie erwischen sich dabei, dass Sie abends zu lange Serien schauen, oder als Betthupferl noch ein oder auch fünf Stück Schokolade essen? Beides kann Ihre Schlafqualität mindern. Heben Sie sich die Angewohnheit für den "Morgen danach" auf. Schauen Sie die eine Folge Ihrer Lieblingsserie, die sie sich am Abend zuvor verkniffen haben, morgens an, während Sie Ihr Frühstück zubereiten. Oder packen Sie die Schokolade rituell für die Arbeit ein: Im Nachmittagstief können Sie sich dann auf Ihr Mitbringsel freuen.

3. Früh genug an Morgen denken

Sind Sie schon mal morgens aufgewacht, und hatten beim Anblick der Spuren des letzten Tages direkt schlechte Laune? Wer schon morgens im Chaos versinkt, würde sich meist am liebsten wieder im Bett verkriechen. Dem können Sie vorbeugen: Nehmen Sie sich abends etwas Zeit, um das Geschirr in die Spülmaschine zu stellen, das Laptop-Kabel zu verräumen und die Kuscheldecke zusammen zu legen. Ganz nach Aufräum-Guru Marie Kondo sorgt eine ordentliche Wohnung auch für einen aufgeräumten Geist – und einen guten Start in den Tag.

Und noch etwas: Heben Sie sich das Aufräumen, die Vorbereitung von Lunchboxen und das Packen der Sporttasche idealerweise nicht bis zur Schlafenszeit auf. Planen Sie prinzipiell doppelt so viel Zeit ein, wie Sie meinen zu brauchen. So verhindern Sie den Frust, die To-do-Liste nicht abgearbeitet zu haben.

4. Legen Sie sich ein Notizbuch ans Bett

Apropos To-do-Liste: Oftmals nehmen wir unser Gedankenkarussell mit ins Bett und liegen dann Ewigkeiten wach. Wenn Ihnen nachts noch etwas Wichtiges einfällt, schreiben Sie es auf. So schaffen Sie die plagenden Gedanken aus dem Kopf, haben aber nicht das Gefühl, etwas zu vergessen. Natürlich können Sie die Dinge auch schnell in Ihr Handy tippen – dann denken Sie aber an die Nachtbeleuchtung (die Schlafen-Funktion an Ihrem Handy färbt den Bildschirm in Orangetöne, damit das Blaulicht Sie nicht wieder wach macht).

Darum sollten Sie Ihr Smartphone nicht ans Bett legen

5. Richten Sie sich einen "Nicht vergessen"-Platz ein

Sie rennen morgens wie ein kopfloses Huhn durch Ihre Wohnung, um alles fürs Büro zusammen zu sammeln? Dann sollten Sie sich einen festen Platz in Ihrer Wohnung einrichten, an dem Sie alles aufbewahren, was Sie fürs Büro brauchen. Der sollte dort sein, wo sie jeden Tag ganz sicher vorbei kommen – stellen Sie sich etwa einen kleinen Tisch an die Eingangstür. Dort gehören dann auch die Sporttasche und das Ladekabel fürs Handy hin. Und damit Sie auch garantiert nicht vergessen, die Sachen einzusammeln, legen Sie die paar Dinge dazu, die Sie auf jeden Fall brauchen, wie etwa den Autoschlüssel oder das Portemonnaie.

6. Duschen Sie abends

Es gibt viele Gründe, die für das Duschen am Abend sprechen. Nicht nur spart es Ihnen, je nach benötigtem Aufwand, morgens bis zu einer Stunde Zeit. Es ist auch gut für die Haare, die so an der Luft trocknen können und nicht der Hitze von Föhn und Glätteisen ausgesetzt sind. Zudem stellt Sie die Wärme der Dusche aufs Schlafengehen ein und das Gefühl, sich den "Dreck" des Tages abzuwaschen bevor Sie schlafen gehen, verstärkt das Bild Ihres Bettes als Ruhe-Oase.

Test: Welcher Dusch-Typ sind Sie?

7. Suchen Sie sich Rituale

Abendrituale helfen Ihnen ebenfalls, zur Ruhe zu kommen. Das ist auch wichtig für einen entspannten Morgen, denn wer sich hellwach ins Bett legt, wälzt sich nicht nur stundenlang von rechts nach links, sondern wacht morgens auch gerädert auf. Nehmen Sie sich vor dem Einschlafen Zeit für Ihr Lieblingsbuch, zünden Sie sich Kerzen an oder hängen Sie mit leiser Musik auf den Ohren Ihren Tagträumen noch ein wenig nach. Auch Meditation wirkt wahre Wunder, denn laut Studien bringt sie den Geist zur Ruhe und lässt Sie morgens frisch und mit einer produktiven Einstellung aufwachen.

Übrigens: Dieser Trick reduziert Stress in Sekundenschnelle

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