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Über dieses Sex-Problem spricht kein Mensch (und jeden Fünften betrifft es!)

ELLE-Logo ELLE 11.08.2017
Sex Depression Libido Medikamente © Bereitgestellt von Burda Hearst Publishing GmbH Sex Depression Libido Medikamente

Jeder Mensch geht in seinem Leben durch Phasen, in denen er generell mehr Lust auf Sex hat und solche, in denen Sex zur Nebensache wird und andere Dinge in den Vordergrund rücken. Das ist normal und nicht bedenklich. Einer Studie zufolge haben 19 Prozent der Erwachsenen temporär nahezu keinen bis überhaupt keinen Sex.

Problematisch wird es dann, wenn die Unlust auf Geschlechtsverkehr eine äußere Ursache hat, über die Betroffene nicht sprechen, weil es ihnen peinlich ist. Das können Schmerzen beim Sex, negative Erfahrungen aus früheren sexuellen Erlebnissen, oder aber Depressionen sein.

Depressionen wirken sich negativ auf die Libido aus

Es leuchtet ein: Wer niedergeschlagen ist oder sich nicht wohl in seiner Haut fühlt, hat weniger Lust auf Sex, fühlt sich unattraktiver und verspürt ein geringeres Lustempfinden. Neben diesen natürlichen Begleiterscheinungen einer Depression wirken sich allerdings auch manche Medikamente negativ auf die Libido aus.

Medikamente schwächen das Lustempfinden

Oft werden bei einer medikamentösen Behandlung von Depressionen sogenannte Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) verschrieben. Viele Patienten berichten in Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments von einem geringeren Lustempfinden. Wenig verwunderlich, sagen Experten, denn Serotonin gilt als Schlüsselhormon für sexuelles Verlangen. Ein erster Schritt ist, offen mit dem Arzt über das Problem zu sprechen und den Partner einzuweihen.

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