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Beziehung: Ihr steht kurz vor der Trennung? Stellt Euch noch einmal diese Fragen

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 18.04.2017 BUNTE.de
istock-518459846.jpg: Ärger in der Beziehung. © Bereitgestellt von BUNTE.de Ärger in der Beziehung.

1. Haben wir alles in unserer Macht Stehende getan?

Damit ist einerseits natürlich die offene Diskussion innerhalb einer Beziehung gemeint. Andererseits aber auch der Rat von außerhalb. Wem seine Partnerschaft wirklich wichtig ist, der sollte in Erwägung ziehen, Hilfe bei einem Paartherapeuten einzuholen. Dieser kann mit einem neutralen Blick besser entscheiden, ob eine Trennung notwendig ist oder ob es sich nur um einen temporären Tiefpunkt handelt. Mit seinen Tipps lassen sich in einigen Fällen die Wogen wieder glätten.

2. Wäre nicht doch noch der ein oder andere Kompromiss möglich?

Teilen wir mit einem Menschen den Alltag, müssen wir tagtäglich Kompromisse eingehen. Aber es gibt Unterschiede in der Güte: Einen Kompromiss beim Abwaschen einzugehen ist leichter als Kompromisse zu finden, die unterschiedliche Charaktereigenschaften oder Lebensentscheidungen betreffen. Manchmal schwelen Konflikte im Untergrund, die letzteren Kompromiss erfordern. Setzt euch also in Ruhe zusammen und ergründet, wo ein Mittelweg möglich wäre, der euer Miteinander möglicherweise wieder entspannt.

3. Ist die Beziehung wirklich nicht mehr zu retten?

In vielen Fällen trennen sich Paare aus Ungeduld oder Ärger heraus. Dabei geben sie dem anderen erst gar nicht die Chance, sich zu beweisen oder einen Fehler auszubügeln. Daher lohnt es sich manchmal, den Konfliktpunkt bis zur Ermüdung auszudiskutieren – mit der Aussicht auf eine bessere Beziehung oder auf eine einvernehmliche Trennung

4. Wie gehen wir (sozial) mit der Trennung um?

Den Herzschmerz nach der Trennung bekommen meist nur der enge Freundeskreis oder die Kollegen mit. In Zeiten der Sozialen Medien ist es allerdings schier unmöglich, eine Trennung still und heimlich zu vollziehen, ohne dass die komplette Welt davon Notiz nimmt. Denn der Beziehungsstatus auf Facebook will über kurz oder lang ja angepasst werden. Und was passiert mit den Urlaubsfotos auf Instagram? Die enttäuschten (oder auch erleichterten) Reaktionen eurer „Freunde“ sind euch auf jeden Fall gewiss. Daher überlegt euch gut, ob ihr wirklich bereit für dieses Drama seid. Wenn ja, ist es sinnvoll, mit eurem zukünftigen Ex-Partner eine Social-Media-Strategie zu entwickeln

5. Werden wir in Zukunft noch in Kontakt bleiben?

Eine einfache Frage, aber keine einfache Antwort. Hat man sich einmal räumlich und emotional getrennt, verbindet einen immer noch die gemeinsame Vergangenheit. Nur, möchte man am Leben des Ex-Partners weiterhin teilhaben? Beschränkt sich der Kontakt lediglich auf das Stalking des Profilbilds? Und wie soll in Zukunft miteinander kommuniziert werden? Wahrscheinlich ist es unmöglich, während der Gefühlsachterbahn eine realistische Antwort zu finden. Doch zumindest der Versuch bringt einem selbst etwas Klarheit in der Zeit danach.

6. Habe ich wirklich alles gesagt, was mir auf dem Herzen liegt?

„Schatz, wir müssen mal reden!“ Der wohl klischeehafteste aller Beziehungssätze kann der Schlüssel zu einer funktionierenden Beziehung sein. Denn wie oft haben wir unsere Bedürfnisse, Ziele und Wünsche klar und deutlich ausgesprochen? Also nicht im Streit in den Raum geschmissen oder abends schmollend im Bett angebracht, sondern in einem sachlichen Gespräch. Eher selten, oder?

7. Was hätte ich anders machen können?

Selbstreflexion ist nicht jedermanns Sache. Viel leichter ist es doch, dem anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Scheitert eine Beziehung, sind im Regelfall beide ein Stück weit dafür verantwortlich. Wer es schafft, diese Frage zu beantworten, konnte vielleicht nicht seine momentane Beziehung retten. Aber eure Erkenntnisse werden euch mit Sicherheit dabei helfen, in Zukunft ein besserer Partner zu sein.

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