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Die 7 häufigsten Mythen über Paartherapien

Freundin-Logo Freundin 07.06.2017 freundin Redaktion

Glauben Sie, dass Ihrer Beziehung eine Therapie guttun würde, aber Sie haben Vorbehalte? Keine Bange, diese sieben Punkte sind tatsächlich nur Mythen

Die häufigsten Mythen über Paartherapien © iStock Die häufigsten Mythen über Paartherapien

In kaum einer Beziehung ist immer alles eitel Sonnenschein. Sogar die harmonischsten Paare treffen hier und da auf Konflikte, die es zu lösen gilt. Schafft ein Paar dies einmal nicht allein, steht oft das Stichwort "Paartherapie" im Raum. Aber bringt diese überhaupt etwas? Und worüber spricht man da eigentlich genau? Viele Paare haben Vorbehalte gegenüber der Behandlung - und zwar aus den verschiedensten Gründen. Dies sind die häufigsten Mythen rund um Paartherapien.

Übrigens: Diese 5 Dinge sollten Sie im Streit niemals sagen

1. Die Erfolgsaussicht ist gering

Die Befürchtung, dass die Bemühungen fruchtlos enden, haben viele Paare. Und tatsächlich besteht dieses Risiko, wenn man das Thema falsch angeht. Suchen Sie sich für die Paartherapie einen Diplom-Psychologen oder einen anderen Behandler, der über eine geeignete Qualifikation verfügt. Jemand, der sich "psychologischer Berater"oder schlicht "Paartherapeut" nennt, muss keinerlei Ausbildung absolviert haben und wird Ihnen daher auch eher nicht helfen können.

2. Die Therapie dauert ewig

Auch in diesem Punkt hängt viel von der Wahl des Therapeuten ab, aber natürlich auch von der Art der Probleme, die Sie in der Partnerschaft haben. Leichtere Fälle sind mitunter schon in drei bis sechs Monaten bearbeitet, sodass das Paar schon nach dieser Zeit Erfolge sieht. Doch auch wenn schwerwiegendere Sachverhalte bearbeitet werden müssen, ist eine Paartherapie keine endlose Angelegenheit. Und mal Hand aufs Herz: Ihre Beziehung sollte Ihnen diesen Zeitaufwand wert sein.

3. Einem der Partner wird die Schuld gegeben

In der Paartherapie geht es darum, gemeinsam eine Lösung für die zugrundeliegenden Probleme zu finden. In den seltensten Fällen verursacht diese nur einer der beiden Partner. Somit wird auch nicht einem die Schuld gegeben. Und das ist auch nicht der Sinn einer Therapie. Hier steht die Lösung im Vordergrund und der gemeinsame Weg in eine glücklichere Zukunft.

Schon gewusst? In diesem Alter gehen die meisten Menschen fremd.

4. Eine Einzeltherapie wäre sinnvoller

Liegen offensichtliche Probleme vor, die die Partnerschaft betreffen, ist es meist sinnvoll, diese auch gemeinsam zu bearbeiten. Resultieren diese Schwierigkeiten jedoch aus psychischen Problemen eines der Partner, kann es hilfreich sein, zusätzlich eine Einzeltherapie in Anspruch zu nehmen.

5. Der Therapeut entscheidet, ob die Beziehung weitergeht

Die Aufgabe des Therapeuten ist, die Probleme in der Beziehung aufzudecken, die Ursachen zu erkennen und diese gemeinsam mit dem Paar aus der Welt zu schaffen. Es ist nicht seine Aufgabe zu entscheiden, ob eine Beziehung weiter Sinn ergibt oder nicht. Vielmehr liegt es in den Händen des Paares, während der Therapie zu Lösungen zu finden oder - leider gibt es auch dies - zu erkennen, dass die Beziehung keine Zukunft haben kann. 

6. Hat man schon zu lange Probleme, kann eine Therapie nicht mehr helfen

Wenn beide Partner wirklich an einer Lösung interessiert sind, kann eine Therapie auch dann noch helfen, wenn die Probleme in der Beziehung schon über Jahre bestehen. Da sich dann schon einiges aufgestaut haben wird, kann es zwar sein, dass die Behandlung etwas länger dauert, aussichtslos ist sie aber auf keinen Fall.

7. Probleme offen anzusprechen wird vieles nur noch schlimmer machen

Diese Befürchtung haben viele Paare, da sie vor dem Gang zur Paartherapie oft schon selbst versucht haben, die Probleme aus der Welt zu schaffen. Geht man es nicht richtig an, kommt es dabei nämlich oft zu zusätzlichen Verletzungen, die tatsächlich in die falsche Richtung führen können. Ein Therapeut weiß jedoch genau, wie er die gemeinsamen Sitzungen steuern muss, damit nicht mehr die Probleme, sondern die Lösungen im Vordergrund stehen. So gelingt es dann auch, Punkte zu klären, die Sie zu zweit nicht lösen konnten.

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