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Diese 6 Verhaltensweisen machen Sie unattraktiv, ohne dass Sie es merken

Freundin-Logo Freundin 10.10.2017 Sara-Lena Niebaum

"Wahre Schönheit kommt von innen!" – so oft dieser Satz von Magazinen sowie Ratgebern (und ja: auch von uns) gepredigt wird, so wahr ist er auch. Denn gewisse unschöne Verhaltensweisen machen tatsächlich sozial und auch optisch unattraktiv…

Frau Augen zuhalten Teaser © iStockphoto Frau Augen zuhalten Teaser

Klar, Attraktivität liegt im Auge des Betrachters. Aber gilt das auch für Unattraktivität? Auf rein optischen Werten basierend meint man schnell eine Schnittmenge ausmachen zu können, was gemeinhin als schön und was als unschön gilt. Aber warum wirken manche Menschen dann weniger schön als andere, obwohl sie die gängigen Attraktivitäts-Kriterien erfüllen? Oder anders gefragt: Warum wirken Menschen, die vielleicht nicht perfekte Maße haben und auch nicht dem klassischen Bild von Attraktivität entsprechen, auf uns schön?

Die Antwort: Es zählen eben nicht nur Körpermathematik und Optik, sondern auch die innere Einstellung sowie Charaktereigenschaften. Man kann sich tatsählich "schön verhalten" und damit attraktiver auf andere wirken. Glauben Sie nicht? Dann sollten Sie die folgenden Punkte in einzelnen Gedankenexperimenten nachzeichnen und auf die Probe stellen. Wetten, dass Ihnen spätestens dann klar wird, dass Schönheit eben doch eine Frage des Inneren, des Charakters ist…?!

1. Pessimismus

Sie kennen das: Sie haben einen schlechten Tag und das dringende Gefühl, dass sich alle Welt gegen Sie verschworen hat. Tja, vermutlich hat sie das auch – spätestens, wenn Sie besagter Welt Ihr dauerhaftes Miesepeter-Gesicht zeigen. Klar, dass dann nur alles schiefgehen und Ihnen ausschließlich Unhöflichkeit begegnen kann. Sozialwissenschaftler haben für dieses Phänomen auch den passenden Begriff samt Theorie parat: die sogenannte "selbsterfüllende Prophezeiung". Wenn Sie Probleme dauernd beschwören, treten sie auch auf. Pessimismus sorgt nicht nur für unschöne Sorgenfältchen, er schmälert auch die Lebensfreude und macht Sie als (Kommunikations-)Partner für andere unattraktiv. Denn wenn Sie schon Ihr Leben immer nur den Bach heruntergehen sehen, wie werden Sie dann wohl das Leben der anderen bewerten? Eben…

2. Oberflächlichkeit

Aussehen ist nicht alles. Blöd nur, wenn jemand ständig auf den vermeintlichen äußeren Schwächen anderer herumreitet. Dadurch macht er/sie nämlich nicht die anderen, sondern höchstens sich selbst unattraktiv. Keine Frage: Kleine Lästereien sind manchmal wichtig – für die Psyche. Aber immer wieder gelebte Oberflächlichkeit ist eine wahrlich hässliche Eigenschaft. Beobachten Sie doch einmal Personen, die lästern oder Ihnen mit einer gewissen Oberflächlichkeit begegnen. Attraktiv wirkt dieser typische Blick "runter-hoch-runter" (Sie wissen, was wir meinen!) wahrlich nicht. Und die obligatorische Läster-Schnute schon gar nicht.

3. Unaufrichtigkeit

Nehmen wir den Beziehungs-Super-GAU: Sie wissen, dass Ihr Partner Sie über Monate, ach was, über Jahre betrogen hat (übrigens: Hier erfahren Sie, warum Menschen wirklich fremdgehen!). Nun sitzt er vor Ihnen. Aber wie attraktiv finden Sie ihn noch? Abgesehen von dem Hass, den Sie für ihn hegen: Vermutlich steigt ein Gefühl der Widerwärtigkeit in Ihnen auf. Klar, er hat immer noch tolles Haar, riecht immer noch nach diesem fabelhaften Parfüm, und sein Körper ist immer noch makellos – aber sein Charakter eben nicht mehr. Er hat Ihnen eine unattraktive Seite von sich gezeigt. Und so hat sich durch seine Unaufrichtigkeit auch das Bild, das Sie von ihm haben, verändert: Es passt nicht mehr, ein Fehler hat sich eingeschlichen. Und zwar dieses hässliche Vergehen, Ihnen Ihr Herz gebrochen zu haben. Ein echter Makel, nicht wahr?

4. Ich-Bezogenheit

Mag ja sein, dass Sie meinen, Sie hätten ein superspannendes Leben. Aber vielleicht haben Ihre Gesprächspartner das ja auch? Attraktiv wirkt, wer sich auch (aber nicht nur!) für sein Gegenüber interessiert – diese Faustregel gilt beim Dating, genauso wie in Freundschaften, oder Partnerschaften, oder Jobsituationen, oder…

5. Überlegenheit

Erfolg macht vielleicht sexy, aber Überlegenheit keinesfalls. Vielmehr sorgt sie für eine soziale Unattraktivität. Niemand will neben einem ständigen Sieger stehen – schließlich kann man dann ja nur der Verlierer sein. Und selbst, wenn jemand nicht stets heraushängen lässt, wie viel besser er doch ist als Sie, hegen Sie garantiert eine gewisse Abneigung ihm/ihr gegenüber. Wäre er/sie nicht, würden Sie jetzt punkten. Wäre er/sie nicht, würden Sie an der Seite Ihres Traumpartners stehen. Wäre er/sie nicht, würde es Ihnen besser gehen. Und: Wäre er/sie nicht, würden Sie jetzt nicht diese hässlichen Gedanken voll des Neides haben… Überlegenheit macht jemanden als Freund, Gesprächs- und Beziehungspartner unattraktiv, weil sie bei den Unterlegenen einen gewissen Druck sowie das Gefühl von Ungleichheit erzeugt.

6. Rücksichtslosigkeit

Sich rücksichtslos zu verhalten, zeugt von Mängeln in puncto Zwischenmenschlichkeit. Schließlich ist es auch eine Form des Nicht-Respektierens einer Person, wenn man keine Rücksicht auf sie nimmt. Und das vor allem, weil Rücksicht auch stets mit Macht zusammenhängt – womit wir wieder beim Thema Überlegenheit wären. Das beginnt schon beim Platzfreimachen in Bus und Bahn: Stehen Sie auf, um einer bedürftigen Person einen Sitzplatz zu überlassen, respektieren Sie dessen Bedürfnisse. Bleiben Sie sitzen, stellen Sie Ihre eigenen darüber und werten dadurch automatisch die des anderen herab. Und mal ehrlich: Wer will schon näher mit jemandem zu tun haben, der die eigenen Bedürfnisse vor die der anderen stellt? Attraktiv ist das jedenfalls nicht. Wie rücksichtsvoll Sie sind, können Sie übrigens hier testen!

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