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Durchhalten: Ihr Weg zur Selbstliebe

Gräfe und Unzer-Logo Gräfe und Unzer 12.02.2019 Sandra Beckedahl
© Getty Images

Seien Sie ehrlich: Lieben Sie sich? Sie sind nicht sicher? Aber eher nein? Das ist nicht gut, denn nur wer sich selbst liebt, ist auch in der Lage, andere zu lieben. Das zumindest sagt der Autor Robert Betz. Er beschäftigt sich mit dem Thema Selbstliebe. Und die ist seiner Ansicht nach der Schlüssel zu einem guten Leben. Glücklicherweise verrät der Autor auch den Weg dorthin. 

Und zwar in vier Schritten: 

Laufen Sie nicht vor Ihren Ängsten davon – stellen Sie sich Ihnen

In Wirklichkeit ist die Angst eine Scheinwirklichkeit, die uns sehr bedrückt und zu Panikattacken auswachsen kann, falls wir uns ihr nicht bewusst und liebevoll zuwenden. Wir erschaffen sie durch Gedanken wie „Hoffentlich passiert nicht dies oder jenes“, „Ich muss aufpassen, dass …“, „Ich fürchte, dass …“. Sobald Sie genau in sich hineinsehen, werden Sie entdecken, dass das, wovor Sie Angst haben, in Ihrem Kopf schon längst geschehen ist. Solange Sie eine feindselige Haltung Ihren Ängsten gegenüber haben und sie mit Pillen oder anderen Methoden bekämpfen und loswerden wollen, können die sich nicht verwandeln. 

Tipp: Hören Sie in sich hinein: Welche Ängste steuern Sie? Die warten bis heute darauf, dass Sie eine Schöpferverantwortung für sie übernehmen, sie bejahend fühlen, annehmen und dadurch verwandeln lernen. Das Ergebnis ist Vertrauen ins und Freude am Leben. 

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Bereuen und Bedauern bringen nichts

Viele quälen sich unbewusst mit dem Gedanken, sie hätten dies und jenes in der Vergangenheit nicht machen sollen, sie hätten es besser oder anders machen können – und erzeugen auf diese Weise Groll, Gram, Wut, Schuld und Trauer in sich und nähren diese Gefühle ständig durch das Festhalten an ihren Selbstvorwürfen. Es ist doch so: Jeder hat im Moment der Entscheidung alles richtig gemacht, und jede noch so schmerzliche Erfahrung hat ihren Sinn.

Tipp: Finden Sie Ihren Frieden mit dem Vergangenen und erkennen Sie den Wert der Erfahrungen an. Ganz egal, wie gut oder schlecht die waren. Diese werden zum Nährboden und Schatz für eine neue Selbstliebe und Lebensqualität. 

© Getty Images

Takt und Rhythmus im Alltag durch Pausen

Wenn Sie das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren, haben Sie Ihren Takt verloren.  Sich selbst zu lieben, heißt auch, sich viele Genussmomente und bewusste Pausen über den Tag verteilt zu gönnen. 

Tipp: Ob mit offenen oder geschlossenen Augen, gönnen Sie sich immer wieder mindestens 120-Sekunden-Pausen, in denen Sie nichts tun. Stellen Sie sich einen Wecker, oder nehmen Sie sich eine Pause zwischen zwei Tätigkeiten. Bei zehn bis fünfzehn Mal am Tag ergeben das insgesamt 20 bis 30 Minuten. Schon nach den ersten Tagen, an denen Sie sich diese Pausen gönnen, werden Sie deren wohltuende Wirkung spüren.

Rechnen Sie mit Gegenwind

Ein Mensch, der sich selbst wertschätzt, ohne andere abzuwerten, stößt nicht bei allen auf Gegenliebe. Viele Menschen, die begonnen haben, sich selbst zu lieben und sich selbst treu zu werden, berichten, dass sich in den Folgemonaten manche ihrer Freunde und Bekannten von ihnen abwandten und sie sich zeitweise allein und verlassen vorkamen. Warum geschieht so was? Es macht den anderen Angst, wenn sich jemand verändert und neue Wege in seinem Leben geht. Sie haben sich ein festes Bild von uns gemacht und glauben, sie würden uns kennen. 

Tipp: Bleiben Sie dennoch auf Ihrer Linie. Es dient niemandem, weder dem Partner, den Kindern noch Freunden oder Kollegen, wenn Sie weiter in den alten Schuhen der „Unliebe“, der faulen Kompromisse, der Anpassung, des Aufopferns und des Kümmerns gehen.

Mehr über das Thema Selbstliebe erfahren Sie im Buch von Robert Netz: „Dein Weg zur Selbstliebe“

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