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Fit im Kopf: Biken, Laufen & Co. sind gut fürs Hirn

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 16.05.2017
Fit im Kopf © iStock Fit im Kopf

Ausdauertraining macht schlau – so das Ergebnis mehrerer Studien, die Forscher nun auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg vorstellten.

Biken, Laufen und Schwimmen sind nicht nur gut für die Kondition, sondern auch fürs Hirn. Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg stellten Wissenschaftler mehrere aktuelle Studien vor, die belegen, dass Ausdauersport sogar vor Alzheimer und Depressionen schützen kann.

Bluthochdruck vermindert geistige Fähigkeiten

Zu diesem Effekt kommt es wahrscheinlich, weil Ausdauertraining den Blutdruck senkt – und das um bis zu 10 Einheiten, so Professor Joachim Röther, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und Chefarzt am Klinikum Minden. „Es gibt einen Zusammenhang zwischen hohen diastolischen Blutdruckwerten und einer verminderten Denkleistung“, bestätigt Professorin Barbara Tettenborn, Chefärztin der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen und außerordentliche Professorin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Sie verweist dabei auf eine US-Studie an 1800 älteren New Yorkern. Diese zeigt, dass Senioren, die sich sowohl gesund ernähren als auch regelmäßig Sport treiben das geringste Risiko einer Alzheimer-Erkrankung haben.

30 Minuten aktiv pro Tag

Je mehr regelmäßige Aktivität, desto größer ist dabei die Schutzwirkung. „Jeder Erwachsene sollte täglich mindestens 30 Minuten körperlich aktiv sein“, rät Prof. Tettenborn, selbst eine erfolgreiche Triathletin. So verringern Sie auch das Schlaganfall-Risiko um 25 Prozent.

Auch dem Herz hilft’s

Denn Ausdauertraining schützt schließlich neben dem Gehirn auch das Herz. So belegt die „National Runner´s Health Study“ in den USA, dass jeder täglich gelaufene Kilometer das Hirninfarkt-Risiko um elf Prozent senkt. Diejenigen, die acht oder mehr Kilometer pro Tag gelaufen waren, hatten sogar ein im Mittel 60 Prozent geringeres Risiko als Jogger mit einem Tagespensum von weniger als zwei Kilometern. Die Studie, an der über 40000 Läufer teilnahmen, lief über einen Zeitraum von insgesamt acht Jahren. Ähnliche Werte ergab auch eine Untersuchung, bei der man die Herzkreislauferkrankungen von 60000 Fitnessstudio-Besuchern ausgewertet hatte.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, Deutsche Gesellschaft für Neurologie

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