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Wissenschaftlich untersucht: Warum manche Frauen sich vor Bärten ekeln

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 23.01.2020 Max Müller
Bärte sind ein Schönheitsideal - mit einer kleinen Einschränkung. © Getty Images/NPHOTOS Bärte sind ein Schönheitsideal - mit einer kleinen Einschränkung.

Hipster können sich einmal kurz freuen – und werden sich dann sehr ärgern. Die gute Nachricht: Bärte finden Frauen zu einem überwiegenden Teil attraktiv. Die schlechte Nachricht: Die Frauen, die Gesichtsbehaarung nicht mögen, haben große Angst vor Parasiten – und vermuten etliche davon in Bärten.

Bart ist ein Männlichkeitssymbol

Das legt eine Studie der Universität Queensland (Australien) nahe. Zwar gibt es durchaus Abstufungen, wie sehr Frauen auf Bärte stehen, für den Großteil sind sie aber ein Schönheitsideal. Dahinter steht der simple Gedanke, dass ein Bart Männlichkeit und damit Ernährer- und Schützerqualitäten symbolisiert.

Die Forscher legten 900 Frauen Fotos von verschiedenen Männerprofilen vor. Das Ergebnis zeigte: Wer einen Bart hat, stand klar in der Gunst des Großteils der Frauen – ganz gleich, ob es um Frage geht, ob sie sich eine Affäre oder Beziehung vorstellen konnten. Allerdings entschieden sich die Autoren der Studie dazu, nur zwischen Vollbart und rasiert zu unterscheiden – spezielle Bärte wie Schnäuzer oder Drei-Tage-Bärte spielten keine Rolle.

Mehr Forschung nötig

Und die Studie zeigt eine zweite Erkenntnis. So fanden die Forscher heraus, dass besonders diejenigen Frauen, die angaben einen Ekel vor Läusen und Parasiten zu haben, auf glattrasierte Wangen stehen. Zwar gibt es in Zeiten besserer Hygiene deutlich weniger Anhaltspunkte, dass Bärte tatsächlich ein Hort von Läusen und Flöhen sind. Doch bei einigen Frauen ist dieser Zusammenhang anscheinend sehr tief verwurzelt. 

Für alle Hipster gilt dennoch: Es gibt keinen Grund an ihrem Erkennungsmerkmal zu (ver-)zweifeln. Selbst die Autoren der Studie geben zu bedenken, dass die Sicht von anderen Menschen auf keinen Fall dazu führen sollte, sein Aussehen zu verändern. Um weitergehende Aussagen machen zu können, brauche es noch wesentlich mehr Forschung in diesem Gebiet.

Abrasieren kann schiefgehen

Und eines ist ohnehin klar: Wer in vorschneller Manier seinen Bart abrasiert – und das längere Zeit nicht mehr gemacht hat – unterschätzt, wie unfassbar jugendlich ein Gesicht sein kann, dass zuvor durch den Bart sehr erwachsen gewirkt hat. Nicht umsonst gelten Bärte als Make-up des Mannes.

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