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Beauty-Trick aus Frankreich: Warum Französinnen niemals Concealer benutzen

Harper's BAZAAR-Logo Harper's BAZAAR 17.07.2018 Anna Bok

Jane Birkin © Getty Images Jane Birkin

Wenn man einen Satz nicht mehr lesen kann, dann: Die Französinnen sehen stets mühelos perfekt aus. Irgendwie kann das doch gar nicht stimmen – gerade was das Make-up angeht, das zwar so natürlich wie möglich wirken, gleichzeitig aber jegliche Makel unsichtbar machen soll? Genau in letzterem liegt der Fehler: Eine waschechte Französin steht zu ihren Makeln und würde sie niemals mit Concealer überschminken. Vor allem nicht ihre Augenringe.

Was gegen den Concealer spricht

Das man in Frankreich auf den Concealer verzichtet, kommt sicher überraschend. Galt der Concealer doch bislang international betrachtet als Lebensretter, der in keinem Beauty-Case fehlen durfte. Vermutlich landet der kleine, beigefarbene Cremetopf sogar in den Top 3 der wichtigsten Schönmacher. Nicht aber bei französischen Stilikonen wie Caroline de Maigret, Jane Birkin oder Clémence Poésy. Aus diesem einfachen Grund: Ein Gesicht mit natürlichen, dunklen Schatten unter den Augen hat viel mehr Charakter als eine „perfekte“ Maske. Die lässt einen zudem älter aussehen, als man wirklich ist. 

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Außerdem implizieren Augenringe: Man hat am vergangenen Abend Spannenderes zu tun gehabt, als pünktlich ins Bett zu gehen. Lieber saß man in der lauen Sommernacht noch draußen vor einem Bistro, mit einem Weinglas in der einen und einer Zigarette in der anderen Hand. Die Französin würde soweit gehen zu sagen: Bläuliche Augenschatten wirken romantisch-verrucht, vergleichbar mit Smokey Eyes. Einem ansonsten strahlenden, gesunden Teint verleihen sie somit eindeutig das gewisse Etwas

Augenpflege statt Concealer

Das klingt nach viel Nonchalance und laissez-faire. Allerdings wenden die Französinnen durchaus viel Zeit für ihre Augenpartie auf – in Form von Pflege. Denn: An dieser Stelle ist die Haut sehr viel dünner und empfindlicher als anderswo. Knitterfältchen bilden sich daher schnell und das lässt einen wiederum müde und älter aussehen. Vorbeugen statt verdecken lautet also das Credo. Am besten mit Augencremes, die abschwellend wirkende Pflanzenextrakte wie Hamamelis, grünen Tee oder Koffein enthalten. Abends klopfen die Französinnen auch gerne einen Klecks Kokosöl auf die empfindliche Partie ein, denn: Kokosöl spendet viel Feuchtigkeit und wirkt dank seines Laurinsäure-Gehaltes gut gegen Puffy Eyes.

Wie sieht das restliche Make-up der Französinnen aus?

Das restliche Make-up bleibt ganz dezent. Die legendäre Pariser Star-Visagistin Violette empfiehlt zum Beispiel, etwas getönten Lipbalm auf die Augenlider zu tupfen, um das Gesicht frischer aussehen zu lassen. Dazu werden die Wimpern tiefschwarz getuscht, die Wangen bekommen mit pfirsichfarbenem Rouge einen Hauch Farbe und auf die Lippen kommt – bien sûr – roter Lippenstift. Plus: Foundation wird nie auf dem Nasenrücken aufgetragen.

Wer sich derweil noch nicht ganz mit seinen neuen Augenringen-Gefährten anfreunden kann: Ein wenig zart schimmernder Highlighter entlang des unteren Wimpernkranzes öffnet den Blick und lenkt von den Spuren der letzten Nacht ab. Wobei die, wie gesagt, eigentlich gar nicht versteckt werden müssen.

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