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Der Dufflecoat: Der lässige Mantel für zielstrebige Männer

männersache-Logo männersache 15.06.2019 maennersache
Der Dufflecoat: stilsicher und lässig © Bereitgestellt von Bauer XCEL Media Deutschland KG Der Dufflecoat: stilsicher und lässig Der Dufflecoat, ein klassischer Mantel mit großer Kapuze und Holzknebeln statt Knöpfen, hat eine lange Tradition. Wissenswertes zum Mantel, und wie du ihn trägst, erfährst du hier.

Der Dufflecoat ist klassischerweise ein dreiviertellanger, gerade geschnittener Mantel mit Kapuze, der mit Lederschlaufe und Horn- oder Holzknebeln geschlossen wird.

Heute ist er in zahlreichen Varianten erhältlich – ob Schaffell oder Tweed, Kamelhaar oder Leder – und gilt als der Inbegriff legerer Eleganz.

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Der Dufflecoat: Herkunft und Geschichte

Seinen Namen verdankt der Dufflecoat der belgischen Stadt Duffel südlich von Antwerpen. Aus Duffel stammt ursprünglich der Stoff Düffel, aus dem der Mantel gefertigt wurde. Die Herkunft des lockeren Schnitts ist hingegen ungeklärt.

Zum einem wird er auf den im 19. Jahrhundert beliebten Polenrock und zum anderen auf den Habit der Mönche zurückgeführt.

Besonders beliebt war der Mantel in Frankreich und Großbritannien. Ähnlich dem Caban, erfreut sich auch der Dufflecoat bei Seeleuten großer Beliebtheit:

Seit den 1890er Jahren werden die Mäntel hergestellt, damals für die Matrosen der Royal Navy.

Auf den britischen Inseln ist der Dufflecoat auch als "Monty" bekannt. Dieser Name geht auf den britischen Feldmarschall Bernard Montgomery zurück, der im Zweiten Weltkrieg diesen Mantel trug und berühmt machte.

Seines Ursprungs wegen wird in der Modewelt ein besonders robuster und wetterbeständiger Dufflecoat als "Montgomery-Mantel", oder einfach "Monty" bezeichnet.

So trägst du den Dufflecoat richtig

Ein Dufflecoat kennzeichnet sich durch eine große Kapuze, unter der auch eine feste Mütze Platz hat (auf See ist es immer windig), und Horn- oder Holzknebel statt Knöpfen. Es ist ein warmer und trotz seiner Länge zugleich leichter Mantel.  

Große Männer können auf einen längeren Mantel zurückgreifen, der durchaus auch bis zu den Knien gehen kann. Kleinere Männer hingegen sollten auf kürzere Varianten zurückgreifen, die weit über den Knien enden und die Beine so länger wirken lassen.

Farblich besticht der Dufflecoat traditionell entweder durch ein klassisches navy-blau oder braun. Auch heute kann man mit diesen Farbtönen – beige ist auch beliebt – nicht viel falsch machen.

Je nach Modetrend kommen auch immer wieder farblich auffällige Varianten auf den Markt. Das bleibt letztlich dem individuellen Geschmack überlassen. Wir sagen nur: Mode kommt und geht, Stil aber bleibt.

Den Dufflecoat richtig pflegen

Qualitativ hochwertige Mäntel – und es lohnt sich immer, ein paar Euro mehr auszugeben – sollten Jahre halten. Deswegen ist die richtige Pflege und Lagerung unverzichtbar.

Der Dufflecoat sollte immer auf einem stabilen, vorzugsweise hölzernen Kleiderbügel mit breiten und geformten Schulterstücken hängen.

Die Jacke kann ruhig frei herunterhängen. Den Mantel regelmäßig ausbürsten, um Fusseln und Schuppen zu entfernen.

Mäntel nie in der Maschine, sondern mit Dampf reinigen. Ist das entsprechende Gerät im Haushalt nicht vorrätig, einen Profi konsultieren.

Flecken sollten so schnell wie möglich fachkundig entfernt werden. Den Mantel auch nur einmal im Jahr reinigen, am besten unmittelbar vor der Lagerung.

Den Dufflecoat außerhalb der Saison in einem ausreichend langen Kleidersack aus atmungsaktivem Material verstauen.

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