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Irish Goodbye: Wie verlässt man eine Feier am besten?

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 06.12.2018 Cover Media
© Cover Images

Weihnachtsfeier, Familienfest oder Party – manchmal möchte man einfach unauffällig verschwinden. Wie macht man das und wann sollte man davon Abstand nehmen?

Eben war dein Kumpel noch an der Bar, seine Freundin auf der Tanzfläche. Plötzlich sind sie wie vom Erdboden verschluckt.

Wie haben sie es geschafft, sich so unbemerkt aus dem Staub zu machen? Sie beherrschen die Kunst des Irish Goodbye – einfach unauffällig gehen, um die Partystimmung nicht zu unterbrechen und womöglich eine ganze Serie von Abschieden einzuleiten.

 

Irish Goodbye: So funktioniert's

Falls du dich über diesen Begriff wunderst: Die Iren sind nicht nur legendär gastfreundlich und machen aus jeder Begegnung ein wortreiches Ereignis, bei dem idealerweise auch Tee oder Bier in Strömen fließen.

Sie sind auch Experten darin, sich im Pub oder eben bei Feierlichkeiten aller Art unbemerkt aus dem Staub zu machen.

Wenn du das auch mal probieren möchtest, statt dich erst eine halbe Stunde zu rechtfertigen und dann doch noch einen letzten Drink anzunehmen, solltest du eine Guerilla-Taktik anwenden: Kündige dein Gehen nicht an, wechsle von ausgelassenem Feiern im Handumdrehen zu Mantel holen und gehen – und drehe dich nicht um.

Wenn ihr zu zweit abhauen wollt, werft euch im entsprechenden Moment einen Blick zu, nickt Richtung Tür, und dann nichts wie ab durch die Mitte.

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Wortlos verschwinden: Rücksichtsvoll oder unhöflich?

Auf den ersten Blick könnte man es für unhöflich halten, wenn man eine Party einfach so verlässt. Tatsächlich kommt es sehr darauf an, um welches Event es sich handelt und wieviele Menschen dort sind.

Bei einer ausgelassenen Weihnachtsfeier mit 300 Kollegen wird sich niemand dafür interessieren, wann es dich nach Hause zieht – vermutlich wird es den fröhlich Feiernden sogar ganz recht sein, wenn sich nicht alle zehn Minuten jemand wortreich verabschiedet, während sie tanzen oder an der Bar scherzen.

Das kann die Stimmung dämpfen und auch andere daran erinnern, dass sie morgen wieder früh aufstehen müssen. Je größer das Fest, desto eher kannst du dich unbemerkt ausklinken, ohne dass es dir jemand übelnehmen wird.

Anders sieht es aus, wenn – um beim Beispiel Firmenweihnachtsfeier zu bleiben – das Fest in einem kleineren Rahmen stattfindet und womöglich mit einem mehrgängigen Essen und nachfolgender Stehparty verbunden ist.

Dann wirkt es schon zuvorkommender, sich beim Gastgeber für die Einladung und den gelungenen Abend zu bedanken und sich persönlich zu verabschieden, vielleicht auch noch bei unmittelbaren Vorgesetzten oder den direkten Kollegen.

Je weniger Leute feiern, desto mehr solltest du deine sozialen Antennen ausfahren, um den geeigneten Moment zu finden und deinen Abschied zwar nicht groß zu inszenieren, aber doch angemessen zu kommentieren. 

Allzu frühes Gehen fällt bei kleineren Runden eher negativ auf und könnte als Desinteresse oder Affront gedeutet werden, selbst wenn es handfeste Gründe dafür gibt.

Da kann es also helfen, sich kurz zu entschuldigen, falls man früher gehen muss als die meisten.

Ähnliches gilt bei kleineren Runden mit Freunden oder aber bei Familienfesten. Da sind erstens Ausdauer und zweitens gute Gründe gefragt.

Wer sich vom 90. Geburtstag der Großmutter einfach so verdrückt, muss sich hinterher wahrscheinlich und zu Recht einige Vorwürfe anhören.

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