Durch Nutzung dieses Diensts und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Warum viele Männer kaum Bartwuchs haben

KURIER-Logo KURIER 15.05.2017 Maria Zelenko
Wenn die Haare nicht wachsen wollen, hilft eine Transplantation. © Getty Images/iStockphoto/g-stockstudio/iStockphoto Wenn die Haare nicht wachsen wollen, hilft eine Transplantation.

Wenn die Gesichtsbehaarung auch nach der Pubertät spärlich bleibt, kann dies verschiedene Ursachen haben.

Wer spärlichen Bartwuchs hat, dürfte sich heute mehr denn je daran stören. Seit einigen Jahren ist die Gesichtsbehaarung des Mannes wieder en vogue. Sogar im Büro wird der Drei-Tage-Bart stolz zum weißen Hemd kombiniert, auch der Vollbart ist längst kein No-go mehr. Letzteres bleibt jedoch für viele ein Wunschtraum, da die Haare kaum oder nur sehr unregelmäßig wachsen.

Genetik und Testosteron

Die Gründe für den verminderten Bartwuchs sind verschieden. "Der Bartwuchs hat viel mit Genetik zu tun", sagt Barbara Franz im Gespräch mit dem KURIER. Laut der Dermatologin bestimme der Vater, ob sein Sohn später einen starken Haarwuchs bekommt - oder eben nicht. "Die Vererblichkeit spielt eine große Rolle", weiß die Expertin. "Jedoch ist auch der Testosteron-Spiegel ausschlaggebend."

Wer mit den wenigen Haaren im Gesicht nicht zufrieden ist, kann nur bedingt "nachhelfen". "Shampoos und lokale Anwendungen wirken nicht wirklich", weiß Alexander Siegl. Der Plastische Chirurg habe in seiner Ordination in den vergangenen Jahren eine verstärkte Nachfrage nach Barthaartransplantationen bemerkt. Vor allem junge Männer in den Zwanzigern und jene aus dem südländischen Raum würden verstärkt danach fragen.

Die Haartransplantation im Gesicht läuft genauso ab, wie auf dem Kopf: "Es werden Haare vom Hinterkopf entnommen und an die gewünschte Stelle verpflanzt", erklärt der Chirurg. Dank einer speziellen Methode sind später keine Narben sichtbar - weder an der Entnahmestelle, noch an der Transplantationsstelle.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von KURIER

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon