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Welche Länder bereits Reisebeschränkungen wegen Corona-Variante Omikron erlassen haben

TRAVELBOOK-Logo TRAVELBOOK 02.12.2021 Sonja Koller

Um die neue Corona-Virusvariante Omikron einzudämmen, haben einige Länder Reisebeschränkungen verhängt. Israel und Japan etwa schließen ihre Grenzen für alle Besucher aus dem Ausland. Auch in Großbritannien gelten neue Einreisebestimmungen. Eine Übersicht.

© Getty Images

Die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie haben in den vergangenen Tagen erneut eine Wendung genommen, die pessimistisch stimmt. In Südafrika wurde eine neue Virusvariante entdeckt, die Omikron genannt wird. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt sich alarmiert und stuft Omikron als „besorgniserregend“ ein. Bisher ist wenig über die Beschaffenheit der Mutation des Corona-Virus bekannt. Für Reisende bedeutet Omikron vor allem: viele neue Regelungen und Reisebeschränkungen.

Reisebeschränkungen wegen Omikron in Israel, Japan und Hongkong

In Israel wurden die Grenzen für Besucher aus dem Ausland komplett geschlossen. Diese Regelung gilt seit Sonntagabend (28. November). Selbst geimpfte Israelis müssen nach der Rückkehr aus dem Ausland für drei Tage in Quarantäne.

Auch nach Japan dürfen seit Dienstag, dem 30. November keine Touristen mehr einreisen, wie Premierminister Fumio Kishida laut „The Japan Times“ am 29. November verkündete. Für deutsche Touristen ist auch Urlaub in Hongkong nicht mehr möglich. Denn die chinesische Sonderverwaltungszone macht die Grenzen für Reisende aus bestimmten Ländern dicht. Dazu gehört auch Deutschland, das seit dem 2. Dezember für Hongkong als Hochrisikogebiet gilt. Auch Reisende, die sich in den letzten 21 Tagen in der Bundesrepublik aufgehalten haben, dürfen dann nicht mehr einreisen.

Neue Einreiseregelungen in Großbritannien


Video: "Schlimmste Variante bisher": Reiseeinschränkungen wegen B.1.1.529 (SAT.1)

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In Großbritannien wurden die Reisebeschränkungen aufgrund der Mutante Omikron ebenfalls verschärft. Bei der Einreise in das Vereinigte Königreich müssen alle Reisenden nun einen PCR-Test durchführen lassen. Fällig ist dieser spätestens zum Ende des zweiten Tages nach der Einreise. Bis ein negatives Ergebnis vorliegt, müssen Touristen in Quarantäne. Die Regelung gilt auch für Personen, die bereits vollen Impfschutz haben.

Die Einreiseregelungen sollen vorerst für drei Wochen gelten. Dann wolle man sie erneut überprüfen, teilte der britische Premierminister Boris Johnson in einer Pressekonferenz mit. Zudem gilt nun wieder eine Maskenpflicht in Geschäften und Verkehrsmitteln in ganz Großbritannien. Zuletzt ist das Tragen von Masken nur noch vereinzelt vorgeschrieben gewesen.

Marokko stoppt Flugverkehr

Auch Marokko greift wegen der Mutante durch und setzt den Flugverkehr gleich komplett aus. Ab kurz vor Mitternacht am Montagabend (29. November) dürfen dann gar keine Flugzeuge mehr in Marokko landen. Zunächst ist diese Maßnahme für zwei Wochen geplant.

Rückreisen aus dem südlichen Afrika

Nach Entscheidung der Bundesregierung gelten neben Südafrika nun auch Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho als Virusvariantengebiete. Ein Flugverbot in diese Länder gibt es momentan aber nicht. Auch in Zukunft ist das für EU-Bürger unwahrscheinlich. So können etwa deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Menschen aus dem südlichen Afrika ausgeflogen werden. Nach der Rückkehr gilt für sie eine Quarantänepflicht für zwei Wochen – auch, wenn sie geimpft oder genesen sind.

Um aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen zu können, ist außerdem ein negatives Testergebnis nötig. Erlaubt sind Antigen-Schnelltests, die höchstens 24 Stunden alt sind, oder PCR-Tests, die maximal 72 Stunden vor Einreise durchgeführt wurden. Auch eine digitale Einreiseanmeldung ist Pflicht.

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