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5 Nagelfräser für Maniküre und Pediküre im Vergleich

STYLEBOOK-Logo STYLEBOOK 18.05.2022 Isa Kabakci

Mit einem Nagelfräser – auch elektrische Nagelfeile genannt – ist eine Maniküre und Pediküre wie vom Profi auch zu Hause möglich. Wir stellen fünf kostengünstige und funktionelle Geräte vor.

Manikürte Fingernägel © Getty Images Manikürte Fingernägel

Was ist ein Nagelfräser?

Wer sich den Gang zum Nagelstudio sparen möchte, sollte sich unbedingt einen Nagelfräser anschaffen. Doch was können die elektrischen Geräte eigentlich? Im Grunde genommen können Sie mit einer elektrischen Nagelfeile Ihre Nägel säubern, glätten, feilen, kürzen, polieren und auch Modellagen abtragen. Des Weiteren kann man auch Nagel- und Hornhaut beseitigen. Nagelfräser eignen sich sowohl für Arbeiten an Kunst- als auch an Naturnägeln. Damit lassen sich auch grobe und auch feine Arbeiten erledigen. So wie im professionellen Nagelstudio eben. Doch vornweg: Das Arbeiten mit einem Nagelfräser sollte gelernt sein. Das bedeutet, dass Sie zu Beginn vorsichtig und langsam anfangen sollten. Im Zweifel können Sie schwierige beziehungsweise ungeübte Manikürearbeiten noch klassischerweise mit der Handfeile erledigen.

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Darauf sollten Sie vor dem Kauf achten

Die Palette an Nagelfräsern ist sehr groß. Wenn Sie sich für den Kauf entscheiden, dann sollten Sie definitiv einige Punkte beachten. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile beziehungsweise die Ausstattungen sind nicht identisch. Es gibt diverse Bits und Aufsätze für die Nagelfräser. Auch sind die Leistungen unterschiedlich.

Bits

Wichtig sind unter anderem die Bit-Typen. Dabei handelt es sich schlicht um einen Aufsatz, der als Feile dient. Es gibt davon mehrere Arten. Außerdem ist es wichtig im Vorhinein zu wissen, welche Bits Sie für die Nagelart beziehungsweise -arbeit benötigen. Ein Überblick:

  • Hartmetall-Bits: Diese Bits eignen sich ausschließlich für die Bearbeitung von Kunstnägeln. Im Grunde sind mit diesen Aufsätzen alle gängigen Aufgaben möglich. Auch das Entfernen der Modellage ist durchführbar
  • Titan-Bits: Auch Titan-Bits sollten ausschließlich an Kunstnägeln verwendet werden. Ähnlich wie die Hartmetall-Bits sind sie langlebig und eignen sich für die klassischen Manikürearbeiten an den Nägeln. Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind sie etwas teurer als die anderen Bits
  • Stein- und Sandpapier-Bits: Kunst- und Naturnägel können mit diesen Bits bearbeitet werden. Genauer gesagt können dicke Nägel verdünnt und „normale Nägel“ geschliffen und geglättet werden
  • Saphir-Bits: Sollten Sie an Naturnägeln arbeiten wollen, sind Saphir-Bits empfehlenswert. Damit können Sie unter anderem Verdickungen entfernen, glätten und sonst für die klassische Nagelpflege nutzen
  • Diamant-Bits: Diese Bits sind etwas härter als Saphir-Bits, dennoch ist der Anwendungsbereich nahezu identisch. Die Arbeiten mit diesen Bit-Sets sollte ausschließlich an Naturnägeln erfolgen. Sowohl Nagel- als auch Hautarbeiten sind damit möglich
  • Polier-Bits: Der Name verrät direkt, um was es sich hierbei handelt. Mit Polier-Bits werden grundsätzlich die letzten Arbeiten, sprich die Feinheiten, einer Mani- beziehungsweise Pediküre durchgeführt. Diese können Sie für Kunst- und Naturnägel verwenden

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Die Bits haben verschiedene Aufsatz-Typen. Diese variieren je nach Anwendungsbereich und Beschaffenheit. Für gröbere Aufgaben, wie etwa das Abtragen der Modellage, sollten Sie dickere Aufsatzköpfe verwenden. Feine Arbeiten hingegen sind mit kleineren Aufsatzköpfen möglich.

Aufsatzköpfe

  • Entfernen von Hornhaut: Knospe, Konus, Zwiebel, Zylinder, Birne, Walze, Kugel
  • Nagel glätten: Zwiebel, Walze
  • Entfernen von Hühneraugen: Walze, Kegel
  • Abtragen von Gel und Acryl: Zwiebel, Kegel, Zylinder, Birne

Leistung

Auch hier ist die Bandbreite relativ groß. Es gibt Nagelfräser mit geringen und hohen Umdrehungszahlen. Empfehlenswert ist eine elektrische Nagelfeile mit circa 30.000 Umdrehungen pro Minute. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Anfänger sollten zunächst mit geringen Umdrehungszahlen arbeiten, um Verletzungen zu vermeiden. Ein Nagelfräser sollte daher stufenlos regulierbar sein. Meist wird dabei ein Fußpedal mitgeliefert, um das Gerät zu bedienen – ähnlich ist es bei einer Nähmaschine. Außerdem kann eine hohe Umdrehungszahl wichtig sein, wenn Sie an Gelnägeln arbeiten wollen. Diese benötigen beispielsweise beim Abtragen eine stärkere Leistung. Bei Naturnägeln reichen 5000 bis 6000 Umdrehungen.

Sonstiges

Was sollte man sonst noch beim Kauf beachten? Ein sogenannter Rechts- und Linkslauf sollte gewährleistet sein. Das erleichtert die Arbeit an beiden Händen. Auch kann es hilfreich sein, wenn der Nagelfräser Akku-betrieben ist. Viele Modelle sind mit einem Kabel ausgestattet. Wer sich einen möglichen Kabelsalat sparen möchte, sollte daher auf die erstere Variante zurückgreifen. Allerdings weisen elektrische Nagelfeilen, die kabelgebunden funktionieren, meist (aber nicht immer!) eine stärkere Leistung vor.

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Wenn Sie sich einen Nagelfräser kaufen, dann achten Sie unbedingt darauf, dass das Gerät nicht ausschließlich für die Maniküre, sondern auch für die Fußpflege geeignet ist. In der Regel sind die meisten E-Feilen für beide Anwendungsbereiche gedacht. Außerdem gibt es zwei Varianten. Nagelfräser gibt es als Tisch- und Handgeräte oder ausschließlich als Handstück. Erstere haben meist eine bessere Leistung und eignen sich deshalb auch für die Bearbeitung von Kunstnägeln. Dabei besteht solch ein Set aus zwei Komponenten. Der Motor ist dabei im Tischgerät verbaut. Der Nagelfräser läuft dann darüber. Der Platzbedarf kann dabei als Nachteil angesehen werden. Bei einem Handgerät ist der Motor direkt im Fräser integriert. Allerdings kann hierbei die Drehzahl und Leistung geringer sein.

Zudem sollten Sie nicht zwingend das günstigste Gerät kaufen. Das ist deshalb wichtig, weil ein Nagelfräser sich erhitzt. Für eine bestmögliche Maniküre beziehungsweise Pediküre sollte daher das Handstück nicht heiß werden und die Vibration sollte so gering wie möglich sein. Auch ein Display am Tischgerät ist nicht verkehrt, um alle Feinheiten präzise einstellen zu können.

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Die 4 besten Nagelfräser im Überblick

Auf dem Markt gibt es gefühlt unendlich viele Nagelfräser. Von günstig bis kostenintensiv ist alles zu finden. Doch welche Geräte taugen am besten und welches Gerät hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Nachfolgend fünf Nagelfräser, welche laut Idealo überzeugen.

Die genannte Reihenfolge entspricht keiner Wertungs-Reihenfolge.

„EasyPro+ Deluxe“ von JCMaster Beauty

Einer der bekanntesten Marken für Nagelfräser ist JCMaster. Im Sortiment ist das „EasyPro+ Deluxe“-Modell zu finden. Der Fräser besteht aus einem Tisch- und Handstück. Am Tischgerät ist ein LED-Display integriert, um etwa die Drehzahl einzustellen und sonstige Konfigurationen vorzunehmen. Die Drehzahl liegt dabei bei maximal 30000 Umdrehungen pro Minute und lässt sich stufenlos regulieren. Die elektrische Nagelfeile ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder benutzbar. Man kann mit der „EasyPro+ Deluxe“ Kunst- und Naturnägel gleichermaßen bearbeiten. Geliefert wird das Gerät mit mehreren Aufsätzen. Bei Bedarf können andere Bits nachbestellt werden. Drehen Sie das Handstück nach links, um das Bit herauszuholen und nach rechts, um den Aufsatz zu festigen. Des Weiteren ist ein Rechts- und Linkslauf integriert. Nun nochmals die Produktinformationen im Überblick:

  • Drehzahl: Bis zu 30000 Umdrehungen pro Minute
  • Links- und Rechtslauf: Integriert
  • Maniküre: Geeignet
  • Pediküre: Geeignet
  • Hornhaut entfernen: Nicht geeignet
  • Nagelhaut entfernen: Nicht geeignet
  • Ge­schwin­dig­keits­stu­fen: Stufenlos regulierbar
  • Fußpedal: Ja
  • Betrieb: Netzkabel
  • Bedienungsart: Nagelfräser an Tischgerät per Kabel anschließen
  • Maße: Tischgerät: 10,4 x 10 x 10,4 (Länge x Breite x Höhe in cm); Handstück: 12,6 x 2,3 (Länge x Breite in cm)
  • Gewicht: Ca. 1 kg (insgesamt)
  • Anzahl der Bits im Lieferumfang: 6 aus Hartmetall (in anderen Variationen ebenfalls erhältlich und andere Bits bestellbar)
  • Preis: ca. 70 Euro

„Scarlet“ von MelodySusie

Ein weiterer Nagelfräser mit vielen Extras ist das „Scarlet“-Modell aus dem Hause MelodySusie. Dieses eignet sich für die Maniküre und auch für die Pediküre. Auch Schwielen und „tote Haut“ lassen sich mühelos entfernen. Die maximale Drehzahl liegt bei dieser elektrischen Feile bei 30000 Umdrehungen pro Minute. Im Lieferumfang sind mehrere Bits enthalten. Weitere können problemlos nachbestellt und genutzt werden. Außerdem ist die MelodySusie „Scarlet“ in drei Farben erhältlich (Rosa, Schwarz, Weiß). Die Stromversorgung erfolgt kabelgebunden. Es gibt dafür kein Display. Die Umdrehungen müssen Sie am Drehrad des Tischgeräts einstellen.

  • Drehzahl: Bis zu 30000 Umdrehungen pro Minute
  • Links- und Rechtslauf: Integriert
  • Maniküre: Geeignet
  • Pediküre: Geeignet
  • Hornhaut entfernen: Geeignet
  • Nagelhaut entfernen: Geeignet
  • Ge­schwin­dig­keits­stu­fen: Stufenlos regulierbar
  • Fußpedal: Ja
  • Betrieb: Netzkabel
  • Bedienungsart: Nagelfräser an Tischgerät per Kabel anschließen
  • Maße: Tischgerät: 12 x 10 x 9,2 (Länge x Breite x Höhe in cm); Handstück: 13 x 2,2 (Länge x Breite in cm)
  • Gewicht: Ca. 900g (insgesamt); ca. 135g (Handstück)
  • Anzahl der Bits im Lieferumfang: 6 Bits und Schleifbänder (in anderen Variationen ebenfalls erhältlich und andere Bits bestellbar)
  • Preis: ca. 71 Euro

„Nagefräser 3500 U/Min“ von Delanie

Ein durchaus schlichter Nagelfräser ist der von Delanie. Auch dieses Modell besteht jeweils aus einem Tisch- und Handstück. Im Gegensatz zu den obigen Modellen ist die elektrische Feile nicht nur kabelgebunden, sondern lässt sich auch per Akku nutzen. Von den Extras unterscheidet sie sich aber nicht großartig. Die Drehzahl liegt bei maximal 35000 Umdrehungen pro Monat. Die Einstellungen können am runden Tischgerät vorgenommen werden. Die Delanie-Feile eignet sich sowohl für Mani- als auch für die Pediküre. Ebenfalls können Hornhaut, Nagelhaut und Schwielen entfernt werden. Geliefert wird das Gerät mit sechs Bits. Erhältlich ist es in den Farben rosagold und grau.

  • Drehzahl: Bis zu 35000 Umdrehungen pro Minute
  • Links- und Rechtslauf: Integriert
  • Maniküre: Geeignet
  • Pediküre: Geeignet
  • Hornhaut entfernen: Geeignet
  • Nagelhaut entfernen: Geeignet
  • Ge­schwin­dig­keits­stu­fen: Stufenlos regulierbar
  • Fußpedal: Nein
  • Betrieb: Netzkabel
  • Bedienungsart: Nagelfräser an Tischgerät per Kabel anschließen oder Akku-betrieben nutzen
  • Maße: Tischgerät: 9 cm Durchmesser; Handstück: 13 x 1,95 (Länge x Breite in cm)
  • Gewicht: Ca. 185g (insgesamt); ca. 68g (Handstück)
  • Anzahl der Bits im Lieferumfang: 6 Bits und Schleifbänder (in anderen Variationen ebenfalls erhältlich und andere Bits bestellbar)
  • Preis: ab 60 Euro

„Nagelfräser“ von ElectriBrite

Der günstigste Nagelfräser ist dieser Auflistung ist das Gerät von ElectriBrite. Auch hierbei handelt es sich um ein handliches Modell. Die Drehzahl liegt bei rund 20000 Umdrehungen pro Minute, welche stufenlos einstellbar ist. Allerdings gibt es hierbei kein Tischstück. Die Dreheinstellungen und der Links-Rechtslauf können am Netzstecker vorgenommen werden. Im Grunde können damit Kunst- und Natürnägel behandelt werden. Außerdem ist die ElectriBrite für Hand und Fuß geeignet. Auch das Entfernen von Hornhaut etc. ist möglich. Sie können zudem mit sechs verschiedenen austauschbaren Bits zum Schleifen, Schärfen, Schleifen, Polieren etc. arbeiten. Weitere sind bestellbar. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ein Clipper-Set inklusive ist.

  • Drehzahl: Bis zu 20000 Umdrehungen pro Minute
  • Links- und Rechtslauf: Integriert
  • Maniküre: Geeignet
  • Pediküre: Geeignet
  • Hornhaut entfernen: Geeignet
  • Nagelhaut entfernen: Geeignet
  • Ge­schwin­dig­keits­stu­fen: Stufenlos regulierbar
  • Fußpedal: Nein
  • Betrieb: Netzkabel
  • Bedienungsart: Nagelfräser per Kabel anschließen
  • Maße: Handstück: 20,2 x 2 (Länge x Breite in cm)
  • Gewicht: Ca. 300g (Handstück)
  • Anzahl der Bits im Lieferumfang: 6 Bits und Schleifbänder (in anderen Variationen ebenfalls erhältlich und andere Bits bestellbar)
  • Preis: ab 20 Euro

„MP 64“ von Beurer

Beurer stellt eigentlich Elektroprodukte für Gesundheit und Körperpflege her, aber auch Nagelfräser sind im Sortiment zu finden. Im Grunde werden diese meist für medizinische Zwecke genutzt, aber auch Maniküre und Pediküre kommen nicht zu kurz. Im Gegensatz zu den oben genannten Produkten ist es nicht frei regulierbar, sondern in drei Stufen: 3200, 3800 und 4400 Umdrehungen pro Minute. So gesehen ist der Beurer-Fräser für Naturnägel gedacht. Die Besonderheiten sind unter anderem, das Akku-betriebene Handstück und ein LED-Licht, um die Arbeiten präziser durchführen zu können. Außerdem sind im Lieferumfang zehn Aufsätze enthalten. Zudem sind jeweils Schutzkappe für Nagelstaub und ein Aufbewahrungs-Etui inklusive.

  • Drehzahl: 3200, 3800 und 4400 Umdrehungen pro Minute
  • Links- und Rechtslauf: Integriert
  • Maniküre: Geeignet
  • Pediküre: Geeignet
  • Hornhaut entfernen: Nicht geeignet
  • Nagelhaut entfernen: Nicht geeignet
  • Ge­schwin­dig­keits­stu­fen: 3-stufig regulierbar
  • Fußpedal: Nein
  • Betrieb: Akku
  • Bedienungsart: Nagelfräser Akku-betrieben
  • Maße: Handstück: 17,5 x 3,6 (Länge x Breite in cm)
  • Gewicht: Ca. 1 kg (insgesamt)
  • Anzahl der Bits im Lieferumfang: 10 Aufsätze (in anderen Variationen ebenfalls erhältlich und andere Bits bestellbar)
  • Preis: ca. 70 Euro

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Fazit: Keine großen Unterschiede

Für verhältnismäßig wenig Geld können Sie sich ein Profi-Gerät zulegen und ganz entspannt von zu Hause ihre Hand- und Fußnägel pflegen. In unserer Auflistung liegt die Preisspanne zwischen 20 und 70 Euro. Teurer wird es nur, wenn Sie Extra-Bits kaufen müssen. Dennoch ist es ratsam als Anfänger an kleinen Stellen zu üben, bevor man sich zu viel vom Fingernagel abschleift.

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