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Knaus setzt auf VW - Knaus Van TI Plus 650 MEG (2023) auf VW Crafter

Promobil-Logo Promobil 27.06.2022 Christiane Rauscher
© Knaus

Knaus auf Crafter oder sogar Bulli? Gibt es vermutlich ab der zweiten Jahreshälfte 2022 zum Modelljahr 2023. Denn ab dann läuft der Liefervertrag mit VW. Bisher ist nur bekannt, dass die Zusammenarbeit langfristig angelegt ist und die Baureihen VW Crafter und VW T6.1 betrifft. Damit ist VW der fünfte Pkw-Hersteller, der an Knaus Tabbert liefert.

Einen Teilintegrierten auf VW Crafter gibt es von Knaus bereits auf der eigenen Website zu sehen. Er trägt den Namen Knaus Van TI Plus. Das Modell basierte bislang auf MAN-TGE-Basis, quasi dem Schwesternmodell des VW Crafter. Ausführlich getestet hat promobil den Teilintegrierten in der Version 640 MEG und und 650 MEG. Der Wechsel ist daher nicht sehr überraschend.

Eine größere Überraschung ist ein zweites Knaus-Modell auf Bulli-Basis. Gespannt sein kann man auf den in der VW-Pressemitteilung als "Tourer Van" bezeichneten T6.1 mit Knaus-Ausbau. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Knaus Van TI Plus auf VW Crafter

Vom Teilintegrierten Knaus Van TI Plu soll es auf Crafter-Basis zwei Grundrisse geben. Beide sollen von den Fahreigenschaften des Crafters profitieren sollen. Optional wird es laut Knaus einen Allradantrieb geben.

Im Wohnraum soll der Crafter trotz seiner schmalen Innenbreite von 2,05 Metern viel Platz bieten. Laut Knaus gibt es dasselbe Bad-Konzept wie in den anderen Modellen der Van-TI-Familie. Desweiteren bieten beide Modelle Stehhöhen von 1,96 Meter.

Zwei Modelle für 2023

Der Grundriss Van TI Plus 650 MEG stellt auf 6,99 Metern länge zwei Einzelbetten ins Heck, diese sind auch die einzigen Schlafplätze. Im Grundriss ist der Einbau leicht schräg ausgerichtet, damit soll der Raum bestmöglich ausgenutzt werden.

Zwei weitere Sitzplätze für Mitreisende gibt es neben den zwei Dreipunkt-Gurtplätzen im Cockpit, sie kosten vermutlich Aufpreis. Im Stand finden finden dank Sitzbank und drehbaren Pilotensitzen vier Personen ein Plätzchen. Schräg gegenüber der Sitzgruppe befindet sich der Küchenblock mit Zweiflammkocher und Spüle sowie ein Schrank.

Im Bad gibt es dank klappbarem Waschbecken, Platz für eine Dusche. Eine Toilette ist ebenfalls an Bord. Kosten wird der 650 MEG laut Knaus-Website 73.890 Euro.

Knaus Van TI Plus 650 MEG (Crafter)

  • Basisfahrzeug: VW Crafter, 2,0 l TDI; Euro 6d-Final; SCR; 6-Gang-Schaltgetriebe (103 kW/140 PS)
  • Länge/Breite/Höhe: 6,99/2,20/2,90 Meter
  • Stehhöhe innen: 1,96 Meter
  • Sitz-/Schlafplätze: 2(4)/ 2
  • zulässiges Gesamtgewicht: 3,5 Tonnen
  • maximale Zuladung: 586 kg (laut Hersteller)
  • Preis: ab 73.890 Euro

Für den zweiten Grundriss, den Van TI Plus 700 LF, baut Knaus auf 7,47 Metern Länge ein französisches Bett ins Heck, das 2,01 Meter lang ist und 1,40 Meter an der breitesten Stelle misst. Am Fußende sind es 1,05 Meter.

Neben dem Bett ist ein Sanitärraum ins Heck eingebaut, das sich als WC oder Duschkabine nutzen lässt. Davor befinden sich auf der Länge des Bettes ein Waschbecken und ein Kleiderschrank.

Vorne lässt sich die Lounge-Sitzgruppe zu zwei weiteren Schlafgelegenheiten umbauen. Es ist 1,85 x 1,45 Meter groß. Tagsüber dient die Sitzgruppe mit L-Sitzbank und einer an der Fahrzeugflanke hinter dem Beifahrersitz zum entspannten SItzen für bis zu vier Personen. Auf Wunsch lässt sich die Sitzbank zu zwei Dreipunktgurt-Sitzplätzen für die Fahrt umbauen.

Knaus Van TI Plus 700 LF (Crafter)

  • Basisfahrzeug: VW Crafter, 2,0 l TDI; Euro 6d-Final; SCR; 6-Gang-Schaltgetriebe (103 kW/140 PS)
  • Länge/Breite/Höhe: 7,27/2,20/2,90 Meter
  • Stehhöhe (innen): 1,96 Meter
  • Sitz-/Schlafplätze: 2/4)/4
  • zulässiges Gesamtgewicht: 3,5 Tonnen
  • maximale Zuladung: 586 kg (laut Hersteller)
  • Preis: ab 75.990 Euro

Eine ausführliche Beschreibung des MAN-Vorgängermodells bietet dieses Video:

VW-Neuheiten auch für Weinsberg angekündigt

Außer an Knaus direkt werden die Fahrgestelle laut Pressemitteilung auch an die Schwesternmarke Weinsberg gehen. "Die Vereinbarung mit Volkswagen Nutzfahrzeuge ist ein weiterer bedeutender Schritt zur Optimierung unserer Lieferantenbasis und Produktionsabläufe. Zudem bieten wir unseren Kunden damit eine noch größere Variantenvielfalt." So lässt sich Wolfgang Speck, CEO der Knaus Tabbert AG, in der Mitteilung zitieren.

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