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Anti-Wassereinlagerungen-Diät: Mit dieser einwöchigen Kur wirst du Schwellungen los

ELLE-Logo ELLE 21.08.2019 Magdalena Grausgruber
Anti Wassereinlagerung © Getty Images Anti Wassereinlagerung

Sie drücken, zwicken, schmerzen, lassen uns aufgequollen wirken und können sich sogar auf der Waage bemerkbar machen: Wassereinlagerungen sind ein lästiges Problem, das besonders häufig im Sommer auftritt. Neben den klassischen Tipps wie Beinehochlagern und regelmäßiger Bewegung kann auch die Ernährung gegen die Schwellungen an Armen, Beinen oder Gesicht helfen. Mit der Anti-Wassereinlagerungen-Diät soll man diese etwa binnen einer Woche ganz entspannt loswerden. Wie das funktioniert? Wir haben alle Details recherchiert.

Vorab: Wie entstehen Wassereinlagerungen eigentlich? 

Wassereinlagerungen – auch Ödeme genannt – haben verschiedenste Gründe. Manchmal schwellen Beine, Füße, Arme oder Hände an, wenn man zu lange steht oder sitzt und die die Flüssigkeit nicht richtig abtransportiert werden kann. Auch heiße Sommertemperaturen verursachen Schwellungen, weil sich die Blutgefäße weiten und sich so mehr Wasser im Gewebe sammeln kann. Bei Frauen spielen zudem Hormone eine Rolle: In der zweiten Zyklushälfte neigen viele zu leichten Wassereinlagerungen, die uns plötzlich das Gefühl gegeben, dass die Lieblingshose zu eng sitzt oder das Gewicht zu hoch ist. Doch auch,wenn sich die Schwellungen super unangenehm anfühlen, sind sie grundsätzlich harmlos. Leidet man allerdings regelmäßig unter sehr starken Flüssigkeitsansammlungen, die sogar schmerzen, sollte man diese von einem Arzt abklären lassen, da hin und wieder auch gesundheitliche Probleme dahinter stecken können.

In einer Woche schlank: So funktioniert die Anti-Wassereinlagerungen-Diät 

Wer Wassereinlagerungen den Kampf ansagen möchte, sollte sich regelmäßig bewegen, Wechselduschen machen, auf enge Kleidung verzichten, die Beine hochlegen – und bewusst auf die tägliche Ernährung achten. Nur wie?! Ganz einfach: Wer sich an die Regeln der Anti-Wassereinlagerungen-Diät hält, schafft es in nur einer Woche zu weniger Schwellungen und kann diesen künftig vorbeugen. Die Kur wurde extra für Betroffene entwickelt und fasst die wichtigsten Ernährungstipps bei Wassereinlagerungen in einem einfachen Plan zusammen.

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1. Das Frühstück

  • Reisflocken-Müsli oder Smoothie mit kaliumreichen Früchten
  • mindestens 500 ml entwässernder Kräutertee   

Den Tag startest du während der Diät mit einem gesunden Frühstück. Empfohlen wird ein Müsli auf Basis von Reisflocken, das mit vielen frischen Früchten verfeinert wird. Am besten setzt du auf Obstsorten wie Honigmelone, Erdbeeren, Himbeeren, Bananen, Ananas oder Kiwis. Sie sind (ebenso wie Reisflocken) besonders reich an Kalium – ein Mineral, das eine Schlüsselrolle während der Diät spielt. Kalium reguliert nämlich den Wasserhaushalt im Körper. Zudem beugt es Muskelkrämpfen vor, unterstützt ein gesundes Herz und den Blutdruck, trägt zur Säure-Basen-Balance bei und ist für den Hormonhaushalt essenziell. Das Müsli wird nach drei Tagen langweilig? Dann mixe doch einfach einen Smoothie aus den Früchten. Extra-Tipp: Schon morgens viel trinken! Kräutertees aus Birkenblätter, Löwenzahn oder Schachtelhalmkraut wirken entwässernd und bringen den Stoffwechsel in Schwung.

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A post shared by VANELJA | Healthy Comfort Food (@vanelja) on Jan 11, 2019 at 6:54am PST

2. Das Mittagessen 

  • kaliumreiches Gemüse und Getreide
  • kein Salz – dafür entwässernde Gewürze 
  • Wasser

Zum Lunch gibt es eine bunte Portion Veggies: Wechsel die ganze Woche zwischen Kohlgemüse, Karotten, Fenchel, roten Paprikas, Tomaten, Sellerie, Kürbis und Kartoffeln ab. Sie enthalten reichlich Kalium und helfen dabei, den Körper zu entwässern. Damit du auch satt wirst, gibt es Getreide dazu – Reis, Buchweizen oder ein Stück Roggenbrot sind optimal, da sie wieder mit Kalium punkten. Auf Salz und salzhaltige Lebensmittel (wie Wurst) solltest du die ganze Woche über verzichten, da sie Wasser binden und Ödeme so verstärken können. Die leckere Alternative: Kräuter und Wurzeln, die den Stoffwechsel ankurbeln. Wir denken an Ingwer, Petersilie, Cayennepfeffer, Kurkuma oder Koriander, die für das gewisse Extra auf dem Teller sorgen. Und: Trinken nicht vergessen! Wasser spült Giftstoffe aus dem Körper und hilft so, Flüssigkeitsstau im Gewebe zu lindern.  

3. Nachmittagssnack 

  • Smoothie mit kaliumreichen Früchten

Den Schoko-Snack gegen das Nachmittagstief bitte vermeiden, denn auch Zucker fördert Schwellungen an Armen, Beinen und Gesicht. Besser einen Smoothie aus Beeren, Ananas, Melonen und Co. vorbereiten, der für eine extra Dosis Kalium sowie Flüssigkeit sorgt und Heißhunger auf Süßes lindert.  

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4. Das Abendessen 

  • entwässerndes Gemüse und Eiweiß
  • kein Salz – dafür entwässernde Gewürze 
  • entwässernde Kräutertees 

Abends steht noch einmal eine Portion entwässerndes Gemüse auf dem Speiseplan, ein grüner Salat mit Gurken, Tomaten, Paprika, Rettich und frischen Kräutern ist optimal. Dazu gibt es leichtes Eiweiß wie Hähnchen, Fisch oder Tofu – jeweils ohne Salz zubereitet. Nach dem Dinner genießt du am besten noch ein, zwei große Tassen ungesüßten Kräutertee (anstelle von Gin Tonic oder Aperol), die den Organismus noch einmal gut durchspülen und Giftstoffe aus dem Gewebe schwemmen. Die Lymphe kann so wieder optimal fließen und überschüssiges Wasser entweichen.  

Klingt einfach? Ist es auch! Denn diese Kur lässt sich super in den Alltag integrieren und dauert gerade so lange, dass man die Diät locker durchhalten kann. Wir empfehlen zudem, Bewegung in die Kurwoche zu integrieren – Schwellungen haben so garantiert keine Chance mehr.  

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