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Hochsommer vor der Haustür: Das passiert jetzt im Garten

Gräfe und Unzer-Logo Gräfe und Unzer 20.07.2019 Natalie Decker
© Getty Images/Mark Newman

Der Schmetterlingsflieder lockt bunte Gäste an, die Äste des Johannisbeerstrauchs biegen sich unter ihrer schweren Last: Der Hochsommer ist eine ganz besondere Zeit in der Natur. Wir verraten, was Sie jetzt draußen erleben können.

Viele Pflanzen wie Stockrose, Wegwarte und Clematis, aber auch duftende Kräuter wie der Oregano und der Beifuß tragen jetzt üppige Blüten. Sie ziehen unzählige Insekten wie Honigbienen und Hummeln an, die den Garten in ein sanftes Summen tauchen. Doch die blühende Schönheit ist vergänglich – die ersten Rosen tragen bereits Hagebutten und schon bald können Kartoffeln, Bohnen und andere Gemüsesorten geerntet werden. Bei hohen Temperaturen, wie sie vor allem im Juli und August herrschen, sind viele Pflanzen auf Wasser aus der Gießkanne angewiesen: Regelmäßiges Gießen ist jetzt also Pflicht für jeden Hobbygärtner. Der Rasen freut sich über zusätzliche Nährstoffe in Form von natürlichem Dünger, sollte aber nicht zu kurz gemäht werden. Verschiedene Gehölze wie Thujen und Buchsbaum können bereits jetzt zurückgeschnitten werden. Und wer heimischen Singvögeln wie Amseln und Meisen bei Hitzeperioden eine kleine Erfrischung bieten möchte, stellt ein Vogelbad im Garten auf.

© Getty Images/Juliette Wade

Tanz der Schmetterlinge

Violetter Lavendel, prachtvolle Madonnenlilien und blühende Wilde Möhren sind die Botschafter des Hochsommers. Sobald ihre Farben verblassen, beginnt das Heidekraut zu blühen und kündigt damit das Ende der Saison an. Doch bevor sich die Blätter der Laubbäume bunt verfärben und zu Boden fallen, können Naturfreunde im Garten noch einige spannende Beobachtungen machen: Taubenschwänze, Distelfalter und der prächtige Admiral laben sich am Nektar des Schmetterlingsflieders. Spätabends erhellen Glühwürmchen die lauen Sommernächte und Fledermäuse huschen über den Himmel. Um auch im nächsten Jahr ein leuchtendes Farbenspiel genießen zu können, sollten Sie jetzt Stauden wie Lupinen, Glockenblumen und Lerchensporn aussäen. Späte Gemüsesorten wie Chinakohl, Rote Bete und Knollenfenchel können nun ausgesät bzw. gepflanzt werden.

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Ein Ort voller Leben

Weitere wertvolle Informationen über das geheime Zusammenspiel der Tier- und Pflanzenwelt im Garten finden Sie in „Das grüne Wunder“ von Ina Sperl. Die Autorin erklärt in dieser Neuerscheinung detailliert, was zu jeder Jahreszeit in der Natur vor sich geht. Sie weiß: „Der Garten ist voller Leben. Vieles ist sichtbar, vieles geschieht aber auch im Verborgenen. Doch alles hängt zusammen. Wie beispielsweise das Efeu, das jeden freien Platz nutzt, um sich auszubreiten. Dadurch schafft es Lebensraum für Spinnen und Käfer, damit auch für Vögel, die zwischen seinen Blättern Nistplätze und Futter finden. Die Natur ist ein Gefüge, das sich über Millionen von Jahren entwickelt hat. Der Garten ist ein Teil davon.“

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