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Laut Studie: Ein gutes Mittel gegen Stress? Alpträume!

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 04.12.2019 Tankred Gugisch
Frau mit Alptraum im Bett © iStock / Tero Vesalainen Frau mit Alptraum im Bett

Die Forschungen, über die "dailymail.co.uk" berichtet und die teilweise in der Fachzeitschrift "Human Brain Mapping" veröffentlicht wurden, basieren auf der Erforschung des Schlafverhaltens von 18 Probanden sowie auf der Befragung von weiteren 89 Personen zu ihren Träumen. Bei den Schlafenden wurden die Hirnaktivitäten mit Elektroden überwacht. Registrierten die Wissenschaftler besondere Ausschläge, wurden die Probanden geweckt und zu ihren Träumen befragt. Wichtigster Punkt dabei war, ob die Studienteilnehmer im Schlaf gerade Angst empfunden hatten, also einen Alptraum hatten. Die zweite Untersuchung folgte einem ähnlichen Prinzip, allerdings wurde hier ein Traumtagebuch ausgewertet, das die Teilnehmer selbst geführt hatten. 

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Schreckliche Bilder stimulieren immer bestimmte Hirnregionen

In der zweiten Phase des Experiments konfrontierten die Wissenschaftler die Versuchspersonen im wachen Zustand mit beängstigenden Bildern. Dabei wurde erfasst, welche Areale des Gehirns auf welche Weise auf die negativen Reize reagieren. Das Ergebnis war eindeutig. Bei all jenen, die zuvor schlimme Träume durchlebt hatten, reagierte das Gehirn schnell und sehr effizient auf die beängstigenden Bilder im Wachzustand. Auch stellte sich heraus, dass dieselben Hirnregionen angesprochen wurden. Zur Erklärung heißt es: "Die Insula setzt unsere Angstreaktion in Zeiten der Gefahr frei, während der cingulierte Kortex sie kontrolliert."

Alpträume können auch zur Belastung werden. So kannst du etwas gegen sie tun.

Studie: Das Gehirn lernt aus Alpträumen

Besonders interessant für die Forscher war, dass die Reaktionen des Gehirns offenbar auf einer Art Vorbildung aus den Träumen basierten. Virginie Sterpenich, Neurowissenschaftlerin an der Universität Genf stellt heraus, je länger ein Proband in seinen Träumen Angst erlebt hat, desto geringer und kontrollierter seien die Reaktionen des Gehirns in den genannten Arealen auf die negativen Bilder gewesen. In einem anderen Bereich des Gehirns, der für eine Unterdrückung von Angst verantwortlich gemacht werde, hätten sich die Aktivitäten dagegen verstärkt. Daraus lasse sich schlussfolgern, dass Alpträume zur späteren Bewältigung von Stress und Gefahrensituationen beitragen könnten. Das Gehirn ist vorbereitet, es kann angemessen auf die Gefahr reagieren.

Angst vor dem Schlafen: Wenn schreckliche Erlebnisse zum Alptraum führen.

Schlimme Alpträume belasten uns sehr

Die Wissenschaftler machen aber zugleich deutlich, dass diese positive Wirkung Grenzen hat. Komme es zu erschütternden Alpträumen, zum Beispiel nach traumatischen Erlebnissen, die zu Schlaflosigkeit und innerem Stress führten, sei eine rote Linie überschritten. Lampros Perogamvros, einer der Hauptautoren der Studie formuliert: "Wir glauben, wenn eine bestimmte Schwelle der Angst im Traum überschritten wird, verliert dieser seine positive Rolle als emotionaler Regulator." 

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