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Mamas aufgepasst: Stillbabys: Muttermilch kann Risiko von Herzschäden bei Frühchen reduzieren

BUNTE.de-Logo BUNTE.de vor 1 Tag BUNTE.de Redaktion
Baby wird an der Brust gesäugt © iStock / NataliaDeriabina Baby wird an der Brust gesäugt

Professor Afif El-Khuffash vom Royal College of Surgeons, der leitende Autor der Studie, betont zunächst, viele Frühchen hätten in ihrem späteren Leben mit schweren Herz-Kreislauferkrankungen zu kämpfen. Die Auswirkungen seien vielfältig und reichten vom erhöhten Blutdruck über verkleinerte Herzkammern bis hin zu einem überproportionalen Anstieg der Muskelmasse im Herz. Oft gehe das "mit einem deutlichen Mangel an präventiven und therapeutischen Maßnahmen" einher. Wege zu finden, diese Risiken zu minimieren, sei für viele Frühchen daher lebenswichtig – und Muttermilch könnte der Schlüssel sein.

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Gesünderes Herz bei gestillten Frühchen

Die Untersuchung, über die "dailymail.co.uk" berichtet, haben Professor Afif El-Khuffash und sein internationales Team auch in der Fachzeitschrift Pediatric Research veröffentlicht. Sie basiert auf der Auswertung der Daten von 46 Babys, die weit vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt gekommen waren. 16 von ihnen hatten ausschließlich Säuglingsnahrung erhalten, die 30 anderen Muttermilch. Bei den Stillbabys stießen sie dabei gleich auf mehrere gesundheitliche Vorteile.

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Wie es in der Studie heißt, wiesen alle Frühchen im Erwachsenenalter – die Tests erfolgten im Alter zwischen 23 und 28 Jahren – verkleinerte Herzkammern auf. Bei den Stillbabys war der Unterschied zur normalen Größe jedoch weit weniger relevant. Als Ursache vermuten die Wissenschaftler, dass mit der Muttermilch Stoffe übertragen werden, die das Immunsystem des Neugeborenen auf besondere Weise schützen. Dabei könnte es sich um bestimmte Enzyme, Stammzellen und Antikörper handeln, die in der Säuglingsnahrung einfach nicht vorhanden seien.

Die Heilkräfte von Muttermilch sind bis heute nicht ausreichend erforscht.

Muttermilch als Schlüssel zur Herzgesundheit bei Frühchen

Professor Afif El-Khuffash sagt, die Beobachtungen des Teams "verdeutlichen den engen Zusammenhang, der zwischen der frühen Verabreichung von Muttermilch und der langfristigen Verbesserung der Herzgesundheit besteht. Sie liefere jedoch keine Erklärung dafür, wie diese positive Wirkung tatsächlich zustande komme. Um diesen Ursachen auf den Grund zu gehen – und so die Herzgesundheit von Frühchen im späteren Leben nachhaltig zu verbessern – sei es notwendig, die Schlüsselkomponenten in der Muttermilch zu erkennen und zu analysieren. Das Team werde daher in zwei Richtungen weiter arbeiten: an der Analyse der Muttermilch und an genaueren Methoden zur Messung der Herzfunktion.

Muttermilch senkt das Risiko spätere Probleme mit Übergewicht.

Stillen mit Muttermilch erleichtert Start ins Leben

Die Wissenschaftler sind überzeugt, dass Babys die "auf natürliche Weise" gefüttert werden, den "besseren Start ins Leben" haben. Neben der Herzgesundheit listet "dailymail.co.uk" hier viele weitere Vorteile, die von Studien belegt wurden. Dazu zählen unter anderem ein geringeres Risiko von Übergewicht und ein höherer durchschnittlicher IQ.

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