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Stimmungstief: Ab dann trifft dich die Midlife-Krise – aber das Glück kommt zurück

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 16.01.2020 BUNTE.de Redaktion
Frau in der Midlife-Crisis © iStock / digitalskillet Frau in der Midlife-Crisis

Die Midlife-Crisis ist real und sie erreicht bei den meisten Menschen mit 47 oder 48 Jahren ihren schlimmsten Punkt. Das hat eine internationale Studie des Dartmouth College in New Hampshire, USA, ergeben, über die nun unter anderem das Online-Magazin "dailymail.co.uk" berichtet. Vielleicht noch wichtiger für die Betroffenen ist jedoch: Es ist meist nur eine Frage der Zeit, bis die negativen Gefühle wieder verschwinden. Unsere Emotionen bewegen sich nämlich grafisch betrachtet auf einer Art "U". Ist man unten angekommen, geht es stetig wieder bergan.

Midlife-Crisis trifft tatsächlich nur im mittleren Alter

Die Studie unter Leitung von Wirtschaftsprofessor David Blanchflower stützt sich auf eine breite Datenbasis. Untersucht wurde die Midlife-Crisis von Menschen aus zahlreichen Ländern, wobei sich eine erstaunliche Übereinstimmung ergibt. Zusammenfassend stellt das Forscherteam fest, dass die U-Kurve in allen 32 Staaten zu beobachten ist und auch das Alter des gefühlten Tiefpunkts nur wenig differiert. In den Industrienationen liegt es bei 47,2 Jahren, in Entwicklungsländern bei 48,2. Grundsätzlich spielten der Reichtum und die Lebensqualität des Einzelnen aber nur bedingt eine Rolle: Überall werde die Midlife-Crisis erlebt, überall gehe sie auch wieder vorbei. Menschen in den hohen 70ern könnten sich dann wieder so fühlen wie 20-Jährige, nämlich rundum wohl.

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Hormone und Werte-Verschiebung als Ursachen der Krise

Laut "dailymail.co.uk" liegt der Fokus der Studie auf dem Beweis der U-Kurve selbst, weniger auf der Begründung für diese Entwicklung. Die aber liefern andere Wissenschaftler. So stellt Jonathan Rauch, Autor des Buches "The Happiness Curve" (übersetzt: "Die Glücklichkeits-Kurve) fest, dass das Abrutschen in die Krise offenbar "auf eine Veränderung unserer Werte und unseres Gehirns zurückzuführen ist". Schuld könnte der Ehrgeiz sein, der uns zuvor angetrieben hat. In unseren 40er Lebensjahren sei man dann enttäuscht, "weil man sich nie wirklich zufrieden fühlt". Eine Schlüsselrolle bei diesem Prozess wird auch den Sexualhormonen zugeschrieben, bei Frauen also einer niedrigeren Östrogen-Produktion, bei Männern einem Mangel an Testosteron.

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Das Glück kommt zurück

Allein diese hormonelle Begründung reicht allerdings nicht, um den späteren Aufschwung der Gefühle zu erklären – der den Studienautoren zufolge ist das späte Glück ebenso real. Hier könnte dann tatsächlich die Werteverschiebung eine tragende Rolle spielen: Manche Ziele im Leben sind weggefallen, vielleicht sind auch die Erwartungen nicht mehr so hoch. Das Fazit von Professor Blanchflower jedenfalls dürfte so manchem Geplagten in der Midlife-Crisis helfen, wieder Licht am Horizont zu sehen: "Egal, wo du lebst oder wie dunkel die mittleren Lebensjahre erscheint, die Glückskurve ist überall."

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