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Ursachen & Tipps für kalte Hände und Füße im Winter

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 13.11.2019 Cover Media
© iStockphoto

Während der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter kalten Händen und kalten Füßen. Doch mit einigen Tipps und Tricks kann man den kalten Gliedmaßen wieder einheizen.

Kalte Füße und kalte Hände können viele verschiedene Ursachen haben. Manchmal stecken sogar Erkrankungen hinter den Beschwerden. Wer auch im Sommer ständig unter kalten Händen und Füßen leidet, sollte das Problem von einem Arzt abklären lassen.

Meist sind die Gründe aber harmlos. Vor allem im Winter ist die Kälte schuld an kalten Händen und Füßen.

Sinken die Temperaturen, versorgt der Körper zunächst alle wichtigen Organe, wie Gehirn, Herz und alle weiteren Organe, und hält diese warm. Dafür entzieht er den Händen und Füßen die Wärme.

 

Kälte und Nässe als Ursachen

Das tut der Körper, indem er die Gefäße verengt und damit den Transport von warmem Blut in Richtung Finger und Zehen reduziert. Die Folge: Die Blutversorgung in den verengten Gefäßen ist schlechter, die Hände und Füße kühlen aus.

Aus diesem Grund sollte man in der kalten Jahreszeit warme Socken und Handschuhe tragen.

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Das gleiche gilt für nasse Hände und Füße. Auch bei nasser Haut reagiert der Körper mit der Verengung von Blutgefäßen. Aus diesem Grund leiden Menschen, die unter schwitzenden Füßen leiden, auch häufig unter kalten Zehen.

Eine weitere typische Ursache für eine unzureichende Durchblutung der Zehen sind enge Schuhe oder Socken mit engem Bund. Auch hier sollte man darauf achten, dass die Kleidung angemessen ist und bequem sitzt, um kalte Hände und Füße zu vermeiden.

 

Frauen sind besonders oft betroffen

Rund acht von zehn Frauen leiden unter kalten Händen und Füßen. Männer sind wesentlich seltener davon betroffen. Das liegt daran, dass Männer einen größeren Muskelanteil besitzen, die Körperwärme erzeugen.

Zudem haben Frauen oft eine geringere Körpermasse als Männer und weisen deshalb ein anderes Verhältnis von Körpermasse zu Oberfläche auf. Das wiederum sorgt für einen größeren Wärmeverlust bei den Frauen.

 

Tipps gegen kalte Füße und Hände

Warme Socken sind ein gutes Mittel, um das Auskühlen der Füße vorzubeugen. Diese sollten bequem sein und keine zu engen Bünde haben. Außerdem sollten sie atmungsaktiv sein, damit die Füße nicht schwitzen. Werden die Füße doch einmal feucht, sollte man die Socken schnellstmöglich wechseln. Außerdem gilt es, zu enge Schuhe zu vermeiden, und bei kalten Außentemperaturen sind Handschuhe natürlich empfehlenswert.

Gegen kalte Füße und Hände hilft zudem alles, was die Durchblutung anregt und verengte Gefäße erweitert. Dazu gehören ansteigende Fuß- bzw. Handbäder (langsames Erwärmen von 33 auf 40 Grad) mit anschließendem Trockenrubbeln. Auch sanfte Massagen (zum Beispiel mit Cremes mit durchblutungsfördernden Eigenschaften) fördern die Durchblutung ebenso wie Zehen- und Fingergymnastik. Dabei helfen bereits Wackeln und Kreisen mit Händen und Füßen.

 

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Kalten Händen und Füßen vorbeugen

Um kalten Fingern und Zehen auf Dauer vorzubeugen, empfiehlt sich regelmäßige Hand- und Fußgymnastik. Für die Füße effizient ist das Aufheben von Gegenständen mit den Zehen, zum Beispiel von Stiften. Anschließend wird der Gegenstand so lange wie möglich mit den Zehen festgehalten.

Eine weitere Möglichkeit zur Vorbeugung ist eine Anregung der Durchblutung, zum Beispiel durch regelmäßige Saunagänge oder Wechselbäder. Das Wechselspiel aus Wärme und Kälte wirkt sich positiv auf die Durchblutung aus. Und natürlich fördert regelmäßige Bewegung und Sport die Durchblutung und reduziert somit kalte Hände und Füße insgesamt. Zusätzlich sollte stets auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, damit das Blut besser zirkulieren kann.

Abzuraten ist von Alkohol, da dieser dem Körper Wasser entzieht, und von Zigaretten, da das enthaltende Nikotin die Gefäße verengt und eine gute Durchblutung verhindert.

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