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Wie eine CNC-Fräse Glamour in die Küche bringt

AD Magazin - Architectural Digest-Logo AD Magazin - Architectural Digest 22.01.2021 Claudia Simone Hoff

Küchenplanung

Küche von Woodtiles und Lecubi in München © Ralph Wentz Küche von Woodtiles und Lecubi in München

Eine veraltete Küche hat die Architektin Kirsten Scholz in einem Münchner Villenviertel in einen glamourösen Wohnraum zum Kochen verwandelt. Die Zutaten: Schrankfronten aus MDF mit CNC-gefrästen Mustern, die das Licht brechen. Woodtiles nennt Scholz die Elemente für Möbel und Wände, die sie mit geometrischen Mustern versieht. In der Düsseldorfer Tischlerei Lecubi aus MDF und manchmal auch komplett aus Holz gefertigt, sind sie modular einsetzbar.

CNC-gefrästes Dekor einer Küche von Woodtiles und Lecubi © Ralph Wentz CNC-gefrästes Dekor einer Küche von Woodtiles und Lecubi

Die vom kalifornischen Midcentury inspirierten Dekors werden mit einer CNC-Fräse umgesetzt, was großes handwerkliches Geschick erfordert. Ein speziell entwickeltes Werkzeug bringt das Rillenmuster computergesteuert in die Oberfläche ein. Sie wird anschließend von Hand geschliffen, lackiert oder geölt. „Bei jedem Projekt werden die einzelnen Elemente individuell zusammengestellt, sodass keine Wand der anderen gleicht“, sagt Scholz. Je nach Lichteinfall und Arrangement wirken die Dekors immer wieder anders und durch die Tiefenwirkung sehr lebendig.


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Küche von Woodtiles und Lecubi mit Essplatz © Ralph Wentz Küche von Woodtiles und Lecubi mit Essplatz

Küche und Esszimmer sind als Floating Space gestaltet und rund 70 Quadratmeter groß – genug Platz für eine Küchenzeile, einen mittig platzierten Küchenblock und einen maßgefertigten Kamin. Und für eine raumhohe Schrankwand mit eingelassenen Elektrogeräten, die mit Fronten im 3-D-Dekor versehen sind. Der Wunsch der Bauherrin: Eichenregale und Arbeitsplatte aus massivem belgischem Blaustein aus der vorherigen Küche sollten bleiben, ebenso wie der Esstisch und die mit Textilien von Svenskt Tenn und Hirschleder bezogenen Sitzgelegenheiten. Dieses auffällige Ensemble wird durch die zurückgenommene Gestaltung der Küchenmöbel kontrastiert: Die Architektin kombiniert glatte Fronten aus MDF für die Küchenzeile und den -block, während der Hochschrank mit Fronten aus geometrisch gemusterten Woodtiles zum Eyecatcher wird. Ebenso wie die Farbauswahl, bei der helles „Light Blue“ (No. 22) von Farrow & Ball auf dunkelblaues „Hague Blue“ (No. 30) trifft.

Küche von Woodtiles und Lecubi in München © Ralph Wentz Küche von Woodtiles und Lecubi in München
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