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Mehr als zwei Millionen Corona-Fälle in Europa

AFP-LogoAFP 23.05.2020 AFP
Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Europa ist auf mehr als zwei Millionen gestiegen. Zwei Drittel der insgesamt 2.001.995 Corona-Fälle wurden in Russland, Großbritannien, Spanien, Italien und Frankreich verzeichnet, wie eine AFP-Zählung ergab. © DANIEL CASTELLANO Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Europa ist auf mehr als zwei Millionen gestiegen. Zwei Drittel der insgesamt 2.001.995 Corona-Fälle wurden in Russland, Großbritannien, Spanien, Italien und Frankreich verzeichnet, wie eine AFP-Zählung ergab.

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Europa ist auf mehr als zwei Millionen gestiegen. Zwei Drittel der insgesamt 2.001.995 Corona-Fälle wurden in Russland, Großbritannien, Spanien, Italien und Frankreich verzeichnet, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben vom Samstag ergab. 173.133 Infizierte starben demnach. 

Europa ist der am stärksten von der Pandemie betroffene Kontinent. Weltweit wurden mittlerweile mehr als 5,25 Millionen Infektionen und rund 339.000 Todesfälle registriert. Die Zahl der weltweiten Corona-Fälle verdoppelte sich damit binnen eines Monats. Alleine in den vergangenen drei Tagen wurden mehr als 250.000 neue Infektionen gemeldet.

Russland ist mit knapp 336.000 gemeldeten Infektionen und 3388 Todesfällen inzwischen zu einem neuen Krisenherd der Pandemie geworden. Weltweit wurden nur in den USA mehr Corona-Fälle verzeichnet. In den Vereinigten Staaten steckten sich bereits mehr als 1,6 Millionen Menschen mit dem neuartigen Erreger an, mehr als 96.000 Infizierte starben.

Besonders schwer betroffen sind in Europa außerdem Großbritannien (257.154 Fälle und 36.675 Tote), Spanien (234.824 Fälle und 28.628 Tote), Italien (229.327 Fälle und 32.735 Tote) und Frankreich (182.219 Fälle und 28.289 Tote).

Der größte Anstieg der Fallzahlen wird derzeit in Lateinamerika und der Karibik beobachtet. Dort wurden am Freitag 33.719 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte Südamerika am Freitag als "neues Epizentrum der Krankheit" bezeichnet. Insbesondere die Lage in Brasilien sei alarmierend. Dort wurden nach Behördenangaben inzwischen mehr als 330.000 Corona-Infektionen nachgewiesen.

Experten gehen davon aus, dass die offiziell bestätigten Zahlen nur einen Bruchteil der tatsächlichen Infektionsfälle abbilden, da in vielen Ländern begrenzte Testkapazitäten bestehen oder nur schwer erkrankte Patienten auf das Coronavirus getestet werden.

bfi

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