Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Facebook geht nach eigenen Angaben schärfer gegen Hass, Gewalt und Sex vor

AFP-LogoAFP 20.05.2018
Facebook geht schärfer gegen Hass und Gewalt vor: Facebook ist nach eigenen Angaben seit Beginn des Jahres deutlich schärfer gegen die Verbreitung von Hass, Gewalt und sexuellen Inhalten auf seiner Plattform eingeschritten. Insgesamt seien die Nutzer vor knapp 30 Millionen Posts gewarnt worden. © Bereitgestellt von AFP Facebook ist nach eigenen Angaben seit Beginn des Jahres deutlich schärfer gegen die Verbreitung von Hass, Gewalt und sexuellen Inhalten auf seiner Plattform eingeschritten. Insgesamt seien die Nutzer vor knapp 30 Millionen Posts gewarnt worden.

Facebook ist nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn deutlich schärfer gegen die Verbreitung von Hass, Gewalt und sexuellen Inhalten auf seiner Plattform vorgegangen als im Vorjahr. Insgesamt seien die Nutzer seit Januar vor knapp 30 Millionen Posts gewarnt worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit wollte Facebook Forderungen nach mehr Transparenz entgegenkommen.

3,4 Millionen Beiträge mit Bildern von Gewalt seien seit Anfang des Jahres überprüft worden, dreimal mehr als in den letzten drei Monaten des Jahres 2017. In 86 Prozent der Fälle bemerkte Facebook nach eigenen Angaben die Bilder, bevor Nutzer auf diese aufmerksam machten.

Das könnte Sie auch interessieren:

15 Prozent der Kleinkinder nutzen ein Smartphone

Möglich sei dies auch durch neue Technologien und den Einsatz künstlicher Intelligenz, teilte der Konzern mit. Er reagierte demnach auf Verstöße, indem er die Posts löschte - oder im Zweifel Warnhinweise veröffentlichte.

Darüber hinaus schritt der Konzern nach eigenen Angaben gegen 1,9 Millionen Beiträge mit "Terrorpropaganda" ein, insbesondere mithilfe neuer Bilderkennungstechnologien. Bei der Auswertung von Hassbotschaften seien dagegen vielfach Mitarbeiter eingesetzt worden. 2,5 Millionen Posts fielen demnach in diese Kategorie.

Am häufigsten reagierte Facebook demnach weiterhin auf Beiträge mit sexuellen Inhalten. 21 Millionen entsprechende Posts seien überprüft worden. Kinderpornografie wurde in dem Bericht nicht erfasst.

Bereits am Montag hatte das soziale Netzwerk nach eigenen Angaben vorläufig 200 Apps gesperrt. Bislang seien tausende Apps darauf untersucht worden, ob sie Daten von Facebook-Nutzern abgegriffen haben. Rund 200 davon seien ausgesetzt worden. Facebook steht derzeit wegen eines Datenskandals rund um die Datenanalysefirma Cambridge Analytica in der Kritik.

| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon