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Deutsche Pkw-Maut: Zuschlag angeblich für Kapsch

KURIER-Logo KURIER 10.10.2018 Redaktion kurier.at
© Kapsch AG

Zeitung berichtet von Zuschlag für österreichisches Unternehmen. Dabei klagte die Republik gegen deutsche Pläne.

Vor genau einem Jahr ist die Klage der Republik Österreich gegen die Pkw-Maut-Pläne des Nachbarn Deutschland beim EU-Gerichtshof in Luxemburg eingegangen. Nun berichtet der Münchner Merkur, dass just der österreichische Mautspezialist Kapsch TrafficCom von Georg Kapsch, dem Präsidenten der Industriellenvereinigung, den Zuschlag für die Kontrolle der deutschen Pkw-Maut erhalten habe.

Ein Sprecher von Kapsch sagte aber am Mittwoch: "Derzeit geben wir zu diesem Thema keinen Kommentar ab." Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) meinte zumindest im Münchner Merkur: "Wir haben einen Riesenschritt zur technischen und organisatorischen Umsetzung gemacht."  Er bekräftigte jedenfalls, die Pkw-Maut solle in dieser Legislaturperiode eingeführt werden - also bis 2021.

Das Ministerium in Berlin hatte zuletzt angekündigt, bis Jahresende solle feststehen, wer die Maut erhebt und kontrolliert. Deutsche Autofahrer sollen künftig im Gegenzug für Mautzahlungen durch eine geringere Kfz-Steuer komplett entlastet werden. Fahrer aus dem Ausland sollen nur für Autobahnen zahlen.

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