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Microsoft kauft Flipgrid und verschenkt es an die Kunden

Dr. Windows-LogoDr. Windows 18.06.2018 Martin Geuß
© Bereitgestellt von Martin Geuss (Blog Dr. Windows)

Microsoft verstärkt seine Bemühungen im Bildungsbereich durch einen weiteren Zukauf: Die Video-Plattform Flipgrid wird übernommen, soll ihre Eigenständigkeit aber vollständig behalten. Das Einzige, was sich für die Kunden ändert: Flipgrid wird kostenlos, bereits bezahlte Abonnements werden erstattet.

Was ist Flipgrid überhaupt? Es handelt sich hierbei um eine Video-Diskussionsplattform, bei der die Teilnehmer – in diesem Fall Schüler und Lehrer – ihre Diskussionsbeiträge in Form von Videos beisteuern. Nach eigenen Angaben hat das erst vor drei Jahren gegründete Flipgrid rund 20 Millionen Nutzer in 180 Ländern. Für welchen Betrag Flipgrid in den Besitz von Microsoft übergeht, wurde nicht kommuniziert.

In der Ankündigung der Übernahme legt Microsoft besonderen Wert auf die Feststellung, dass die Fans von Flipgrid keinerlei Angst haben müssen: Es ändert sich nicht, der Dienst soll unverändert auf allen Plattformen genau so weiter laufen, wie es die Nutzer kennen- und lieben gelernt haben.

Ins Microsoft-Ökosystem ist Flipgrid bereits gut integriert, es existieren Apps und Integrationen für Teams, OneNote und Sway.

Spontan fragt man sich natürlich, wie Microsoft das Geld für die Übernahme wieder reinholen möchte, wenn man den Dienst kostenlos anbietet? Ich weiß es nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass man Flipgrid zu einem Mitglied der Office 365-Produktfamilie macht und es so im kommerziellen Bereich zumindest indirekt monetarisiert.

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