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Progressive Web Apps: Microsoft nimmt einen neuen Anlauf

Dr. Windows-LogoDr. Windows 27.11.2019 Martin Geuß
Progressive Web Apps © Bereitgestellt von Martin Geuss (Blog Dr. Windows) Progressive Web Apps

Vor rund zwei Jahren beschleunigte Microsoft den PWA Hype Train auf Maximalgeschwindigkeit. Die Progressive Web Apps sollten zum „Killer“ für native Apps werden und eine echte Revolution auslösen. Wie so oft redete Microsoft zwar viel, tat aber sehr wenig. Man integrierte die PWA-Unterstützung in Windows 10 und dachte wohl, der Rest kommt von alleine. Auch bei seinen eigenen Diensten ging man nicht mit gutem Beispiel voran.

Zwischendurch schien es gar so, als hätten PWAs für Microsoft keine besondere Priorität mehr, eine für Teams in Entwicklung befindliche PWA wurde sogar wieder eingestampft. Nun kommt aber wieder etwas Bewegung in die Sache. Erste Anzeichen habe ich im Oktober beobachtet (Microsofts „PWA-Betriebssystem“ nimmt Gestalt an), in den letzten Tagen wurde es mit der Einführung der PWA für Outlook im Web nun etwas konkreter.

Außerdem haben aufmerksame Beobachter einen Beitrag in der Microsoft Tech Community entdeckt (via Thurrott), der eine bessere Integration der PWAs in Windows 10 ab dem Update 20H2 im Zusammenspiel mit dem neuen Microsoft Edge beschreibt. Demnach sollen PWAs beispielsweise mit ihrem echten Namen im Task Manager auftauchen und sich nicht mehr hinter dem Browser-Prozess verstecken. Außerdem soll eine PWA einen eigenen Eintrag in der App-Liste bekommen und so leichter deinstallierbar werden. Letzteres ist allerdings keine neue Information, darüber hatten wir im Juni schon einmal berichtet. Für die Zukunft sind noch weitere Integrationen geplant, damit sich PWAs mehr wie „native Apps“ anfühlen.

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