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Skype: Neue Version bringt Aufnahmefunktion für Gespräche

netzwelt-Logo netzwelt 05.09.2018 Markus Kasanmascheff

Für die Aufnahme von Skype Gesprächen müsst ihr künftig nicht mehr zu externen Hilfsmitteln greifen. Microsoft führt auf fast allen Plattformen eine praktische Mitschneidefunktion ein. Alle Teilnehmer, deren Worte aufgezeichnet werden, erhalten eine Benachrichtigung. Wie die neue Funktion ab sofort funktioniert, erfahrt ihr in unserem Artikel.

© Bereitgestellt von Netzwelt

Die Aufnahmefunktion könnt ihr über Versions-Updates von Skype nachrüsten, welche Microsoft auf fast allen Plattformen in diesen Tagen bereitstellt. Für Android und iOS ist sie bereits verfügbar, bei der Skype-App für Windows 10 benötigt Microsoft noch ein wenig Zeit und wird das entsprechende App-Update in den nächsten Wochen nachliefern.

Wie Microsoft in seiner Ankündigung schreibt, arbeitet der Skype-Rekorder komplett in der Cloud und schneidet dort die Gespräche mit. Dank dieser Vorgehensweise dürfte der Skype-Rekorder auch auf Smartphones mit wenig Leistung und Speicherplatz gut funktionieren.

So funktioniert die Skype-Aufnahmefunktion

Gestartet werden kann ein Skype-Mitschnitt für ein laufendes Gespräch über ein Plus-Symbol im Verbindungsfenster für das entsprechende Audio- oder Videogespräch. Bei Gruppenunterhaltungen werden dabei alle Teilnehmer mit Ton und, wenn verfügbar, Bild aufgezeichnet.

Diese sehen die Gesprächsteilnehmer auf ihrem Bildschirm als entsprechende Hinweisnotiz in Form einer Infoleiste am oberen Bildschirmrand. Teilt jemand seinen Bildschirminhalt bei einer Skype-Unterhaltung, wird auch dieser mit aufgezeichnet.

Stoppt ihr die Aufnahme, schickt euch Skype den fertigen Clip ins Chat-Fenster der Unterhaltung. Von hier aus können ihn alle Teilnehmer abrufen und herunterladen. Mit dem Skype-Rekorder erstellte Aufnahmen bleiben 30 Tage auf den Servern von Microsoft und werden anschließend automatisch gelöscht. Euer persönlicher OneDrive-Speicher wird hiervon nicht belastet.

Der von Microsoft gewählte Ansatz für Aufnahmen wirkt komfortabel. Wünschenswert wäre vielleicht eine Option zur getrennten Aufnahme der einzelnen Videostreams. Für den Alltagseinsatz ist der Skype-Rekorder dank Cloud-Speicherung sehr komfortabel einsetzbar. In Deutschland und manchen anderen Ländern solltet ihr vor der Nutzung darauf achten, die Gesprächspartner explizit um ihre Einwilligung einer Aufnahme zu bitten, bevor ihr den Skype-Rekorder aktiviert. Ansonsten könnten rechtliche Probleme drohen, auch wenn die Teilnehmer nach dem Start der Aufnahme benachrichtigt werden.

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