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Windows 10 Oktober Update: Microsoft erklärt die Problematik und nimmt Verbesserungen vor

Dr. Windows-LogoDr. Windows 09.10.2018 Kevin Kozuszek
© Bereitgestellt von Martin Geuss (Blog Dr. Windows)

Nachdem Microsoft am 2. Oktober den offiziellen Startschuss für die neue Version 1809 von Windows 10 gegeben hat und die Build 17763.1 zum Release freigab, bekam eine geringe Anzahl an Nutzern nach dem Update erstmal einen ziemlichen Kater, da Windows 10 während des Upgrades persönliche Dateien gelöscht hat. Mittlerweile hat man in Redmond die Sachlage analysiert, wobei Microsoft die Zahl der betroffenen Installationen auf gerade einmal 0,01 % der Gesamtmenge beziffert.

Ursächlich für die Löschungen waren mehrere Faktoren, die OneDrive und die Known Folder Redirection (KFR) einschlossen (das Umleiten von Benutzerordnern wie Dokumente, Downloads etc. auf einen anderen als den Standard-Ordner). Ironischerweise hätte Microsoft von dem Fehler nicht nur früh wissen können, sie haben den Code dazu auch noch selber aktiv eingebaut. Basierend auf dem Feedback aus der Version 1803 wurde Code integriert, der die leeren Duplikate aus der KFR beseitigen sollte. Zusammen mit einer anderen Änderung am Code für die Version 1809 führte das letztlich zu dem Dilemma, in dem die betroffenen Nutzer jetzt stecken.

Microsoft hat mehrere Maßnahmen eingeleitet, um die Sache wieder unter Kontrolle zu kriegen. Im Feedback Hub der Windows Insider wurde ein neues Feature aktiviert, damit solche schweren Probleme auch bei niedrigen Upvotes nicht mehr untergehen können. Außerdem wird im Slow Ring und im Release Preview Ring ganz aktuell die Build 17763.17 getestet, die sämtliche Fixes beinhaltet und, wenn nicht noch andere Probleme auftauchen, das Re-Release für die Version 1809 werden wird. Die für die reguläre Installation freigegebene Build 17763.55 beinhaltet die identischen Fixes.

Die wichtigste Nachricht dürfte also sein, dass den Leuten eine komplett neue RTM-Build, anders als im April, diesmal erspart bleibt. Wer dennoch betroffen ist, soll sich weiterhin an den lokalen Microsoft-Support wenden, damit die Daten gerettet werden können.

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