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Xbox Game Pass lässt Spielverkäufe ansteigen

Dr. Windows-LogoDr. Windows 14.02.2019 Martin Geuß
© Bereitgestellt von Martin Geuss (Blog Dr. Windows)

In Microsofts Gaming-Strategie ist der Xbox Game Pass derzeit eine der wichtigsten Säulen. Die Redmonder lassen keine Gelegenheit aus, für das Angebot zu werben und es zu erweitern. In diesem Jahr dürfen wir mit dem Sprung auf den PC rechnen, und in Verbindung mit dem Gamestreaming-Dienst Project xCloud, der ebenfalls noch in diesem Jahr zumindest in die Preview starten wird, dürfte der Game Pass nochmals interessanter werden.

Wie viele Abonnenten man bereits für den Xbox Game Pass gewinnen konnte, verrät Microsoft nicht im Detail, Phil Spencer hat aber nun in einem Interview die Bemerkung fallen lassen, dass es bereits „Millionen“ seien. Matt Percy, der hauptverantwortliche Planer für den Xbox Game Pass, wusste ein paar weitere interessante Fakten beizusteuern.

Game Pass-Abonnenten kommen auf 20 Prozent mehr „Playtime“ mit der Xbox, was das Argument widerlegt, dass man deshalb ja auch nicht mehr Zeit als vorher habe, um zu spielen (bei mir stimmt das leider trotzdem). Die Anzahl der Spiele, die insgesamt gespielt werden, hat sich seit der Einführung des Game Pass um 40 Prozent erhöht. Man muss bei diesen Zahlen natürlich immer berücksichtigen, dass sie im Sinne des Marketing gnadenlos geschönt werden. In diesen 40 Prozent stecken garantiert auch viele 5-Minuten-Tests von Spielen, für die man sich ohne den Game Pass niemals interessiert hätte.

Dass sich die Zahl der aktiven Spieler jedes Mal verdoppelt, sobald neue Titel in den Game Pass kommen, ist natürlich keine Überraschung. Insgesamt kann man aus all diesen Einzelheiten, so übertrieben sie auch dargestellt sein mögen, eine wichtige Sache ableiten: Der Game Pass stärkt die Bindung der Xbox-Spieler an die Konsole, das ist neben den Umsätzen, die Microsoft mit dem Abo generiert, eine wichtige Sache, die sich auch an vielleicht unerwarteter Stelle niederschlägt: Obwohl man mit dem Game Pass für knapp zehn Euro im Monat mehr Spiele bekommt, als man spielen kann, steigen gleichzeitig die Verkäufe: Die Zahl der Vorbestellungen ist seit dem Start des Game Pass laut Microsoft um 25 Prozent angestiegen, der Verkauf von Franchise-Titeln kletterte um zehn Prozent.

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