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Darauf achten Piloten, wenn sie selbst Passagiere im Flugzeug sind

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 26.05.2019 Business Insider Deutschland

Auch Piloten machen Flugreisen als Passagiere.  © YIUCHEUNG/Shutterstock Auch Piloten machen Flugreisen als Passagiere. 

Wenn wir auf Reisen gehen, legen wir hin und wieder unser Leben in die erfahrenen Hände von Piloten. Wir vertrauen ihnen und verlangen vor allem Eines: dass sie uns sicher und wohlbehalten von einem Flughafen zum andern bringen. 

Doch was geht eigentlich durch den Kopf der Piloten, wenn sie mal nicht im Cockpit sind, sondern sich unter die Fluggäste mischen? 

Jessica Brown hat für „indy100“ im Online-Forum „Quora“ nach Antworten auf diese Frage gestöbert. Hier sind die besten und spannendsten Antworten der Piloten: 

1. Die Notausgänge

John Chesire, pensionierter Flugkapitän, schrieb: 

„Zum einen suche ich immer nach dem nächsten Notausgang. Dann zähle ich die Anzahl der Sitze zwischen mir und diesem Ausgang. Es genügt ein schneller Blick.“

Das ist ein Trick, der auch für uns hilfreich sein könnte: „Wenn es notwendig wird, kann ich im Dunkeln, unter Wasser, bei Rauch oder wenn das Flugzeug auf dem Kopf steht, blind die Anzahl an Sitzen zählen, um den Notausgang zu erreichen.“ 

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2. Die Flugrichtung

„Ich war vor einigen Monaten auf einem Routineflug nach Miami, und als wir die übliche Kurve in Windrichtung mit der Landebahn auf unserer linken Seite machten, habe ich daraufhin auf die nächste Linkskurve gewartet, auf das, was Queranflug genannt wird... das passiert normalerweise, wenn die Landebahn auf der Seite eurer linken Schulter ist“, schrieb Pilot Alan Matthews.

„Die Linkskurve fand nicht statt. Stattdessen blieben wir auf der gleichen Flughöhe, blieben länger in Windrichtung und drehten dann nach rechts, weg von der Landebahn. Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Länger in Windrichtung zu bleiben kann normal sein. Sich vom Flughafen wegzudrehen war nicht normal. 

Es stellte sich heraus, dass wir eine kaputte Landeklappe hatten. Die eine Klappe funktionierte, die andere nicht, also würden wir ohne Klappen landen müssen. Kein großes Problem, aber wir mussten darauf warten, bis das Flughafen die Rettungsausrüstung auf den Flugplatz brachte, die Piloten mussten das Landen ohne Klappen nachprüfen und es dauerte alles ein bisschen länger als üblich.“ 


3. Der Zustand des Flugzeugs

„Vor dem Flug aus den Fenstern auf die Flügel schauen“, schreibt Robin Brewer. „Ich weiß vielleicht nicht, wie man dieses spezifische Flugzeug fliegt, aber ich weiß, was normal ist. Ich würde mich auf jeden Fall zu Wort melden und den Flug aufhalten, wenn ich etwas Außergewöhnliches sehen würde.“

Bevor er Pilot war, wäre ihm das vielleicht gar nicht aufgefallen:

„Ich hätte etwas sehen können, das außergewöhnlich wirkt, hätte aber den Gedanken abgeschüttelt und angenommen, dass es normal ist.“

    

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