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Airbus baut zweites Modul für Orion-Mission

futurezone-Logo futurezone 16.02.2017 FUTUREZONE.at Redaktion
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Airbus darf das zweite Modul für die bemannte Raumfahrtmission Orion bauen. Diese soll erstmals 2021 bei einer bemannten Reise zum Mond zum Einsatz kommen.

Der europäische Verteidigungs- und Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space hat den Auftrag zum Bau eines zweiten Servicemoduls für die bemannte US-Raumfahrtmission „Orion“ erhalten. Der Auftrag hat ein Volumen von 200 Millionen Euro. Der Vertrag wurde am Donnerstag in Bremen von der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) als Auftraggeber und Airbus unterschrieben.

„Das ist ein sehr emotionaler Tag“, sagte der Leiter des Airbus-Raumfahrt-Standortes in Bremen, Oliver Juckenhöfel, der für bemannte Raumfahrt und Weltraumerforschung zuständig ist. Mit der „Orion“ würden Menschen weiter denn je ins Weltall gebracht. Er glaube, dass die „Orion“ in einer etwas erweiterten Konfiguration auch zum Mars fliegen könne.

Für Reise zum Mond

Das neue Modul soll 2021 zum Einsatz kommen, wenn eine mit vier Astronauten bemannte „Orion“-Raumkapsel zum Mond fliegt. Auch das erste europäische Servicemodul wird derzeit in Bremen gefertigt. Es soll bereits 2018 für eine unbemannte Mond-Mission genutzt werden. Das Modul ist ein Zylinder mit einer Höhe und einem Durchmesser von etwa vier Metern. Es versorgt die Kapsel unter anderem mit Treibstoff und die Astronauten mit Wasser und Sauerstoff.

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