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Albanien will Lage der Roma verbessern

Albanien ist EU Beitrittskandidat, als Teil seines Beitrittsgesuchs hat es einen Plan zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Roma vorgelegt. Romni wie die 35-jährigen Merita sagen, sie würden diskriminiert. Acht Kinder hat sie, alles Mädchen, drei davon verheiratet, die Älteste ist gerade einmal 18 Jahre alt. Meritas Ehemann kann wegen gesundheitlicher Problemen nicht arbeiten. Sie und die Kinder erbetteln rund 500 Lekë am Tag, etwa vier Euro. Im Müll suchen sie nach Lebensmitteln und Wertgegenständen. Unterstützung finden sie nur wenig, aber es gibt nicht staatliche Organisationen, die helfen wollen. Der Plan, Teil der Verpflichtungen Albaniens in seinem Antrag auf die EU-Mitgliedschaft, ist auf fünf Jahre angelegt und zielt auf Integration. Er beinhaltet eine landesweite Registrierung, soziale Dienste und medizinische Unterstützung. Offizielle Zahlen nennen etwa 8.000 Roma in Albanien. Das Europäische Zentrum für die Rechte der Roma aber nennt 15 Mal so hohe Zahlen. Eine große Herausforderung ist die Änderung der Einstellung des Großteils der albanischen Gesellschaft gegenüber den Roma. Der Tenor heißt: "Es ist ihre Mentalität, sie wollen so leben. Integration funktioniert nicht, es ist eben gegen ihre Natur" Merita fürchtet um die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder. Auf Hilfe vom Staat zu setzen, hat sie aufgegeben.
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