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Amazonasbrände: Bolsonaro setzt Militär gegen Feuer und Brandstifter ein

Angesichts der massiven Waldbrände im Amazonas hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro angekündigt, die Feuer unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig will er hart gegen Brandstifter durchgreifen. Das Militär werde betroffene Bundesstaaten beim Bekämpfen der Feuer unterstützen. Es darf aber auch vorbeugend gegen Umweltverbrechen vorgehen. "Keine Rechtfertigung für internationale Sanktionen" Bei einer Fernsehansprache sagte Bolsonaro: "Es gibt Waldbrände auf der ganzen Welt, das kann keine Rechtfertigung für mögliche internationale Sanktionen sein. Brasilien wird wie bisher ein Land sein, das ein Freund von allen ist und sich für den Schutz seines Amazonaswaldes verantwortlich zeigen." Zeitgleich zu seiner Fernsehansprache sind Tausende von Brasilianern in Rio de Janeiro, Sao Paulo und Brasilia auf die Straße gegangen. Sie protestieren gegen Bolsonaros Umweltpolitik und fordern die Regierung auf, konkrete Maßnahmen zur Eindämmung der Brände zu ergreifen. "Die Interessen der Elite, des Landwirtschats-Business" Dolina Sol Pedros de Toledo ist Rechtsanwältin. Sie ist auch mitgelaufen und sagt: "Bolsonaro verteidigt die Interessen einer Minderheit: der Elite, des Landwirtschats-Business. Damit die reichsten ein Prozent noch reicher werden." Der Staatschef hatte immer wieder gesagt, dass die Amazonasregion für ihn ungenutztes wirtschaftliches Potenzial sei. Auch andere Länder wie Bolivien, Paraguay und Argentinien sind von den Bränden betroffen.
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