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An der Algarve angesteckt? 67 Urlauber positiv getestet

Bei mindestens 67 Belgiern ist nach ihrer Rückkehr aus dem Portugal-Urlaub eine Ansteckung mit dem Coronavirus festgestellt worden. Unter ihnen sind 41 junge Menschen, die mit ein und demselben Reiseveranstalter an die Algarve flogen. Sie stammen aus der Provinz Flandern. Die belgischen Behörden riefen die Personen, die in der Gegend im Urlaub weilten, auf, sich auf eine Ansteckung überprüfen zu lassen. Wie kam es zur Ansteckung? Der Reiseveranstalter nimmt an, dass sich die Urlauber auf Feiern ansteckten, die nicht von dem Unternehmen durchgeführt wurden. Die Vorsichtsmaßnahmen seien eingehalten worden, so der Reiseveranstalter. Carl Decaluwé, Gouverneur von West-Flandern, berichtete, der Veranstalter habe den Behörden rasch die nötigen Unterlagen und Informationen zukommen lassen. Dadurch habe man die betroffenen Personen ausfindig machen können. Das portugiesische Gesundheitsamt jedoch ließ verlauten, seitens des Reiseveranstalters seien Hygienebestimmungen missachtet worden. „Wahrscheinlicher, dass diese Ansteckung aus Belgien eingeschleppt wurde" „Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass diese Ansteckung aus Belgien eingeschleppt wurde, als dass sie auf unserem Gebiet in Portugal stattfand. Es handelt sich hier um eine Gruppe, die gemeinsam wohnte und zusammen Zeit verbrachte, was eine Ansteckung erleichtert“, so Paulo Morgado, Leiter des Gesundheitsamts der Algarve. Seine Kollegin Graças Freitas, Leiterin des portugiesischen Gesundheitsamts, erläutert: „Das Gesundheitsamt wird eine nachträgliche Untersuchung der Ereignisse durchführen, um den Ausgangspunkt der Ansteckung zu finden, denn dieser könnte von einem der Belgier stammen, die in Albufeira geblieben sind und nicht aus Portugal stammen.“ Die Behörden in Belgien befürchten, dass sich die Zahl der infizierten Urlauber noch erhöhen könnte. Da bald der Hochschulbetrieb beginnt, soll verhindert werden, dass die Universitäten als Ausbreitungsorte fungieren.

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